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BVG-Streik in Berlin: Am Freitag fährt bis 12 Uhr nur die S-Bahn


Verdi will Druck erhöhen  

Berliner Verkehrsbetriebe streiken diesen Freitag

14.02.2019, 12:07 Uhr | Burkhard Fraune, dpa-AFX

BVG-Streik in Berlin: Am Freitag fährt bis 12 Uhr nur die S-Bahn. Eine Tafel weist auf den BVG-Streik hin: Die Gewerkschaft Verdi hat für diesen Freitag zu einem Warnstreik bei den Berliner Verkehrsbetrieben aufgerufen. (Quelle: dpa/Stephanie Pilick)

Eine Tafel weist auf den BVG-Streik hin: Die Gewerkschaft Verdi hat für diesen Freitag zu einem Warnstreik bei den Berliner Verkehrsbetrieben aufgerufen. (Quelle: Stephanie Pilick/dpa)

Die Gewerkschaft Verdi hat für diesen Freitag zu einem Warnstreik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) aufgerufen. Die Beschäftigten sollen an diesem Tag für einen bestimmten Zeitraum die Arbeit niederlegen.

Mit einem Warnstreik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) an diesem Freitag, den 15. Februar, will die Gewerkschaft Verdi in der laufenden Tarifrunde den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Von Betriebsbeginn um 3.30 Uhr bis 12.00 Uhr sollen die Beschäftigten des Landesunternehmens die Arbeit niederlegen, wie ein Verdi-Sprecher sagt.

Welche Bahnen sind vom Warnstreik betroffen?

Betroffen sind die U-Bahn, die Straßenbahnen und die Stadtbusse in Berlin. In der laufenden Tarifrunde bei dem Landesunternehmen will Verdi damit den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Die Berliner S-Bahn fährt.

Vertreter des Kommunalen Arbeitgeberverbands und der Gewerkschaft hatten am Montag ihre Tarifverhandlungen fortgesetzt. Der Verband legte in der zweiten Runde noch kein konkretes Angebot vor, wie es Verdi gefordert hatte. Stattdessen wurden Arbeitsgruppen für bestimmte Themenbereiche vorgeschlagen.

Die Beschäftigten wollen nun am Freitag vor die BVG-Zentrale ziehen. Zur Kundgebung an der Holzmarktstraße würden mindestens 3.000 Teilnehmer erwartet, teilt Verdi mit.

Das fordert Verdi

In den Manteltarifverhandlungen für rund 14.000 Arbeitnehmer der BVG und ihrer Tochtergesellschaft Berlin Transport verlangt Verdi für alle eine 36,5-Stunden-Woche und Weihnachtsgeld, zudem Änderungen an der Entgelttabelle und eine Einmalzahlung von 500 Euro für Gewerkschaftsmitglieder.

Die Verhandlungsführerin der Arbeitgeber, Claudia Pfeiffer, bezeichnet die Forderung als nicht umsetzbar. "Die Vorstellungen der Tarifparteien liegen momentan noch weit auseinander." Der nächste Verhandlungstermin ist für den 5. März vorgesehen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, AFX

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