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Deutschland vervierfacht Ölimporte aus den USA


Wichtiger Lieferant  

Deutschland vervierfacht Ölimporte aus den USA

22.02.2019, 18:41 Uhr | Reuters

Deutschland vervierfacht Ölimporte aus den USA. Tankschiff auf dem Nord-Ostsee-Kanal (Quelle: Michael Dietrich/imagebroker/Symbolbild)

Tankschiff auf dem Nord-Ostsee-Kanal: Insgesamt wurde 2018 rund sechs Millionen Tonnen Öl weniger importiert. (Quelle: Michael Dietrich/imagebroker/Symbolbild)

Deutschland hat im vergangenen Jahr viermal mehr Öl aus den USA importiert als im Jahr davor. Die vereinigten Staaten gehören zu den wichtigsten deutschen Energielieferanten.

Die Bedeutung der USA als deutscher Öllieferant hat einem Bericht zufolge stark zugenommen. Demnach befinden sich die Vereinigten Staaten derzeit auf Platz sieben der wichtigsten Lieferanten Deutschlands.

2018 wurden in den Vereinigten Staaten rund 3,9 Millionen Tonnen Rohöl gekauft und damit viermal so viel wie im Jahr zuvor, wie der "Spiegel" vorab unter Berufung auf das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle berichtete.

Insgesamt weniger Importe

Damit arbeiteten sich die USA auf Platz sieben der wichtigsten Lieferanten Deutschlands vor, noch vor Aserbaidschan, Irak und Saudi-Arabien. An der Spitze steht demnach unangefochten Russland mit rund 31 Millionen Tonnen, gefolgt von Norwegen mit zehn Millionen und Libyen mit 7,2 Millionen Tonnen.

Insgesamt wurden im vorigen Jahr rund sechs Millionen Tonnen weniger importiert. Dennoch fiel die deutsche Ölrechnung wegen gestiegener Preise um sechs Milliarden Euro höher aus.

Die US-Regierung hat zuletzt mehrfach kritisiert, dass sich Deutschland von russischen Energielieferungen abhängig mache und drohte mit Sanktionen wegen der im Bau befindlichen zweiten Nord-Stream-Pipeline, die Gas direkt aus Russland nach Deutschland bringen soll.

Die USA wollen zudem gerne ihr Flüssiggas – das mit Tankern über die Ozeane transportiert werden kann – an Deutschland verkaufen. Die Voraussetzungen dafür sollen durch den Bau mehrere Terminals in Norddeutschland geschaffen werden, den die Bundesregierung fördern will.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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