Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > Aktien >

Nach Rechenfehler: Porsche zahlt Millionen an Lohnsteuern nach

Lohnsteuernachzahlung  

Porsche leistet sich teuren Rechenfehler

04.03.2019, 09:14 Uhr | dpa

Nach Rechenfehler: Porsche zahlt Millionen an Lohnsteuern nach. Porsche Logo (Quelle: imago images/Rüdiger Wölk)

Porsche: Das Finanzamt hatte2017 im Zusammenhang mit einer Betriebs- und Lohnsteueraußenprüfung ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Autohersteller eingeleitet. (Quelle: Rüdiger Wölk/imago images)

Porsche ist wegen fehlerhafter Steuererklärungen ins Visier der Steuerbehörden geraten. Der "Bild am Sonntag" zufolge musste der Sportwagenhersteller einen zweistelligen Millionenbetrag ans Finanzamt nachzahlen. 

Der Autobauer Porsche hat nach Fehlern bei der Lohnsteuer einen Millionenbetrag an das Finanzamt nachgezahlt. Das bestätigte ein Sprecher des Sportwagenbauers am Sonntag auf Anfrage. Demnach hat das Unternehmen bei Gehältern für Mitarbeiter in Altersteilzeit zwischen 2009 und 2017 zu wenig Lohnsteuern abgeführt.

Porsche sprach von einem Rechenfehler, der sich über die Jahre durchgezogen habe. Dem Vernehmen nach soll es sich um eine Nachzahlung von knapp zehn Millionen Euro handeln. Der Betrag sei bereits vor längerer Zeit an das Finanzamt gezahlt worden, hieß es. Zuvor hatte die "Bild am Sonntag" darüber berichtet.

Firmenveranstaltungen auf Kosten der Steuerzahler?

Das Finanzamt Stuttgart hatte laut Porsche im Juni 2017 im Zusammenhang mit einer Betriebs- und Lohnsteueraußenprüfung ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Porsche AG habe "sämtliche Unterlagen bereitwillig zur Verfügung gestellt und vollumfänglich mit den Ermittlungsbehörden kooperiert".

Wie Porsche weiter mitteilte, arbeitet das Unternehmen derzeit mit den Finanzbehörden "sämtliche relevanten Steuersachverhalte kooperativ auf". Wesentliche Sachverhalte seien bereits 2016 und 2017 aufgearbeitet, gemeldet und bezahlt worden. Auf "möglicherweise zu erwartende Steuerzahlungen" habe das Unternehmen mit Sicherheitszuschlägen und Pauschalzahlungen an das Finanzamt reagiert.



Nach Angaben der "Bild am Sonntag" geht es bei möglichen weiteren Beanstandungen der Behörden unter anderem um Firmenveranstaltungen, bei denen Porsche nachweisen müsse, dass es sich um geschäftliche Veranstaltungen gehandelt habe. Porsche betonte, das Unternehmen habe im Zuge des Verfahrens "umfangreiche interne Maßnahmen" ergriffen. Dabei geht es um "Tax-Compliance-Maßnahmen", also Systeme, die das Einhalten steuerlicher Gesetze und Vorgaben der Finanzverwaltung im Unternehmen sichern sollen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, afx, rtr

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Gerry Weberbonprix.deOTTOCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe