Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > Aktien >

Ghosn kommt unter Auflagen frei


Nach Kautionszahlung  

Ex-Renault-Chef Ghosn kommt unter Auflagen frei

06.03.2019, 09:23 Uhr | AFP

Carlos Ghosn s release on bail Former Nissan Motor Co Chairman Carlos Ghosn wearing blue hat is (Quelle: imago / Kyodo News)

Gegen Kaution frei: Nach 100 Tagen Haft ist Carlos Ghosn, der frühere Chef der Autobauer Renault und Nissan, wieder auf freiem Fuß. (Quelle: AFP)

Tokio: Automanager Ghosn aus dem Gefängnis entlassen

Nach 100 Tagen Haft ist Carlos Ghosn, der frühere Chef der Autobauer Renault und Nissan, wieder auf freiem Fuß. Für seine Freilassung zahlte der 64-Jährigen eine Kaution von umgerechnet acht Millionen Euro. (Quelle: AFP)

Gegen Kaution frei: Nach 100 Tagen Haft ist Carlos Ghosn, der frühere Chef der Autobauer Renault und Nissan, wieder auf freiem Fuß. (Quelle: AFP)


Der seit November in Japan inhaftierte Automanager Carlos Ghosn ist auf freiem Fuß. Dafür musste er eine sehr hohen Kaution zahlen.

Mehr als 100 Tage nach seiner Festnahme in Japan ist der Automanager Carlos Ghosn wieder auf freiem Fuß. Der frühere Chef der Autobauer Renault und Nissan verließ das Gefängnis in Tokio am Mittwoch, nachdem das zuständige Gericht am Dienstagabend die Freilassung des 64-Jährigen gegen eine Kaution von umgerechnet acht Millionen Euro genehmigt hatte.

Ghosn darf Japan nicht verlassen

Ghosn trug beim Verlassen der Haftanstalt eine blaue Kopfbedeckung und einen Mundschutz. Seine Auflagen sehen nun vor, dass er dass Land nicht verlassen darf und sich bei seiner Kommunikation an strikte Regeln halten muss, wie die japanischen Nachrichtenagentur Kyodo berichtet.

Carlos Ghosn (Quelle: Reuters/AP Photo/Eugene Hoshiko)Carlos Ghosn: Der Automanager verlässt vermummt das Gefängnis, nachdem er acht Millionen Euro Kaution gezahlt hat. (Quelle: AP Photo/Eugene Hoshiko/Reuters)

Ghosn war am 19. November überraschend in Japan festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm unter anderem vor, er habe jahrelang ein zu niedriges Einkommen bei Nissan deklariert und persönliche Verluste auf den Autobauer übertragen.

Der einstige Vorzeigemanager, der auch jahrelang beim französischen Autobauer Renault die Geschicke lenkte, bestreitet die Vorwürfe und sieht sich als Opfer einer Verschwörung.

Ghosns Verteidiger hatten bereits mehrfach versucht, ihren Mandanten gegen Zahlung einer Kaution frei zu bekommen. Sie scheiterten bislang aber damit, weil das Gericht Fluchtgefahr sah und fürchtete, Ghosn könne Beweise vernichten.



Mitte Februar wechselte der Automanager sein Anwaltsteam aus und sein Hauptverteidiger Junichiro Hironaka stellte erneut einen Antrag auf Freilassung. Im Gegenzug schlug Hironaka neben der Kaution auch eine strikte Überwachung von Ghosn vor.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur afp


Ihre Meinung zählt!

Wir freuen uns auf angeregte und faire Diskussionen zu diesem Artikel.
Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

Gefällt 0 Gefällt nicht0
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Bereit für den Sommer? Finde luftig, leichte Kleider
jetzt auf otto.de
Gerry Weberbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe