Sie sind hier: Home > Finanzen > Unternehmen >

VW, Daimler und BMW: Deutschen Autobauern droht Milliarden-Bußgeld


VW, Daimler und BMW  

Deutschen Autobauern droht Milliarden-Bußgeld

08.03.2019, 16:42 Uhr | AFP, dpa

VW, Daimler und BMW: Deutschen Autobauern droht Milliarden-Bußgeld. VW Passat Kuehlergrill (Quelle: imago images/Eibner)

Abgastechnik: Volkswagen, Daimler und BMW könnten zu einem Bußgeld von je bis zu einer Milliarde Euro verurteilt werden, weil es zwischen ihnen illegale Absprachen gab. (Quelle: Eibner/imago images)

Mehrere deutsche Autohersteller stehen unter Kartellverdacht. Sie sollen sich bei der Abgasreinigungstechnik abgesprochen haben. Ein Milliardenbußgeld durch die EU-Kommission droht.

Die EU-Kommission erwägt einem Medienbericht zufolge Strafen in Höhe von je bis zu einer Milliarde Euro gegen die deutschen Autobauer Volkswagen, Daimler und BMW wegen illegaler Absprachen bei der Abgastechnik. Wie der "Spiegel" am Freitag berichtete, sollen sich die Autobauer bei der Größe von Harnstofftanks für Stickoxidkatalysatoren in Dieselautos abgesprochen haben. Außerdem hätten die Hersteller vereinbart, keine Partikelfilter gegen Feinstaub in Benzinautos einzubauen.

Staffrabatte für Daimler und VW möglich

Die Strafen könnten demnach "in den nächsten Wochen" verhängt werden. Am Dienstag hatte das "Handelsblatt" berichtet, dass die Kartellwächter in diesem Frühjahr aktiv werden wollen. Den Berichten zufolge wollten sich weder Hersteller noch Behörde zum aktuellen Stand des Verfahrens äußern.

Daimler und VW könnten in den Verfahren laut "Spiegel" mit Strafrabatten rechnen, weil sie die Absprachen selbst angezeigt haben. Laut "Handelsblatt" hatte sich Daimler bereits 2014 bei der Kommission gemeldet, VW folgte zwei Jahre später. BMW bestreitet den Berichten zufolge jegliche Absprachen und könnte deshalb laut "Spiegel" mit einer höheren Strafe rechnen.



Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager muss dem Nachrichtenmagazin zufolge mit Gegenwind rechnen. So hatten die deutsche und die französische Regierung zuletzt nach dem Veto der Brüsseler Wettbewerbshüter gegen einen Zusammenschluss der Siemens-Zugsparte mit dem französischen Konkurrenten Alstom einen industriefreundlicheren Kurs gefordert. Zudem prüfe ein Autobauer bereits rechtliche Schritte gegen mögliche Bußgelder.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur afp

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Highspeed mit Hightech: mit MagentaZuhause surfen!
zur Telekom
Gerry Weberbonprix.deOTTOCECILHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe