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"Stilllegung nicht mehr abzuwenden": Rettung von Germania endgültig geplatzt

"Stilllegung nicht mehr abzuwenden"  

Rettung von Germania endgültig geplatzt

25.03.2019, 14:39 Uhr | dpa

"Stilllegung nicht mehr abzuwenden": Rettung von Germania endgültig geplatzt. Flugzeug von Germania: Es gibt keine Bieter mehr für die Berliner Airline. (Quelle: dpa/Jens Büttner)

Flugzeug von Germania: Es gibt keine Bieter mehr für die Berliner Airline. (Quelle: Jens Büttner/dpa)

Die Rettung der insolventen Fluggesellschaft Germania ist gescheitert, die Airline wird aufgelöst. Auch das Debakel um die Boeing 737 Max spielte eine Rolle.

Alle möglichen Investoren der Fluggesellschaft Germania seien abgesprungen, teilte Insolvenzverwalter Rüdiger Wienberg am Montag mit. "Damit ist eine Stilllegung nicht mehr abzuwenden." Die rund 1.700 Mitarbeiter erhalten nun in den kommenden Tagen die Kündigungen.

Sehr knapper Zeitrahmen

Germania hatte Anfang Februar Insolvenz angemeldet und den Flugbetrieb eingestellt. Der "Knackpunkt" bei allen interessierten Investoren sei der extrem enge Zeitrahmen gewesen, erklärt Wienberg. Zum 31. März endet der Zeitraum, in dem Insolvenzgeld gezahlt wird. Da Germania für eine Fortführung des Geschäftsbetriebs aus eigener Kraft die Mittel fehlen, musste bis dahin die Investorenlösung stehen.

"Weniger als zwei Monate sind für die Investoren sehr wenig, um eine Übernahme zu planen, durchzurechnen, darüber zu entscheiden", erläutert Wienberg. Hinzu komme für jeden Investor das Problem, in diesem Zeitraum die für eine Übernahme und Wiederaufnahme des Flugbetriebes notwendige Finanzierung zu organisieren.


Flugzeuge werden dringend gebraucht

Dass die Sommersaison bevorstehe und die Branche dringend Flugzeugkapazitäten brauche, habe den Investorenprozess zusätzlich erschwert, erklärt der Insolvenzverwalter. "Entsprechend schwierig war es, die Leasinggeber dazu zu bewegen, uns weiterhin die Flugzeuge zur Verfügung zu stellen – zumal wir die Leasingraten nicht bezahlen konnten." Das Flugverbot für die Boeing 737 MAX habe die Situation zuletzt noch mal deutlich verschärft, weil dadurch Flugzeuge noch knapper wurden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa, AFP

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