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UBS ist optimistisch für deutsche Aktien - Schweiz weniger attraktiv


UBS ist optimistisch für deutsche Aktien - Schweiz weniger attraktiv

04.04.2019, 12:02 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Stärke der deutschen Wirtschaft hat sich in der Entwicklung deutscher Aktien im vergangenen Jahr nicht widergespiegelt. Die deutschen Werte glänzten vielmehr durch auffallende Schwäche, wie die Strategen der Schweizer Großbank UBS um Nick Nelson in einem Strategiekommentar feststellen. Sogar die Aktien aus Großbritannien und Italien hätten sich besser entwickelt, obwohl beide Länder mit spezifischen Problemen kämpften.

Doch die Durststrecke könnte bald zu Ende sein. Die UBS-Strategen machen eine Reihe von Gründen aus, die für einheimische Aktien sprechen. So habe sich die Gefahr von Handelskriegen etwas entschärft. Zudem gebe es Entspannungszeichen der Wirtschaft Chinas, das für das exportlastige Deutschland große Bedeutung habe. Auch Europa als weiterer Taktgeber für den deutschen Markt liefere leicht positive Signale - zumindest könnten die schlimmsten negativen Überraschungen überstanden sein.

Doch nicht nur diese Punkte sprechen aus UBS-Sicht für Deutschland. Im Hinblick auf Bewertungen, Gewinndynamik, Profitabilität sowie das Verhältnis von Risiko und Zyklizität stufen die UBS-Experten die Bundesrepublik sogar auf den ersten Platz im Ländervergleich ein. Ihre Favoriten sind dabei Aktien, die trotz überdurchschnittlicher Gewinnentwicklung beim Kurs-Gewinn-Verhältnis unter dem Branchendurchschnitt liegen. Das seien unter anderem Lufthansa , Rheinmetall und Fraport.

Weniger gut sind die Strategen auf die Schweiz zu sprechen. Im Länderranking kommt die Alpenrepublik gerade einmal auf Platz zehn von zwölf. Bei den Aktien ist davon allerdings nichts zu sehen. Trotz der besseren Platzierung habe der deutsche Aktienmarkt seit Anfang letzten Jahres 15 Prozent schwächer als sein eidgenössisches Pendant abgeschnitten, stellen die UBS-Experten fest. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis deutscher Papiere im Vergleich zu Schweizer Werten liege 13 Prozent unter dem langfristigen Durchschnitt und damit nahe dem Tief der vergangenen 20 Jahre. Dabei habe sich die relative Gewinndynamik in den vergangenen zwölf Monaten verbessert und liege nun gleichauf mit jener der Schweizer Firmen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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