Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > News >

Aktien New York Schluss: Dow steigt weiter - Goldman: Keine Alternative


Aktien New York Schluss: Dow steigt weiter - Goldman: Keine Alternative

04.04.2019, 22:32 Uhr | dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - An der Wall Street hat der Dow am Donnerstag die Kurs-Rally fortgesetzt. Die Hinweise auf eine baldige Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China trieben die Kurse weiter an. US-Präsident Donald Trump sieht die USA und China auf gutem Weg zu einem Handelsabkommen. Es werde ein "großartiges Abkommen", sagte Trump. Der Dow stieg daraufhin um 0,64 Prozent auf 26 384,63 Punkte zu und rückte auf den höchsten Stand seit Anfang Oktober vor.

Zudem gab es erfreuliche Konjunkturdaten. Die Lage auf dem US-Arbeitsmarkt bleibt robust. Die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe war auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Der Arbeitsmarkt sei "so stark wie eh und je", sagte Analyst Chris Hussey von Goldman Sachs. Am Freitag steht mit dem US-Arbeitsmarktbericht für den Monat März das konjunkturelle Highlight der Börsenwoche auf der Agenda.

Auf die Frage, warum es an der Wall Street nach den zuletzt schon hohen Kursgewinnen immer weiter bergauf geht, fand Hussey eine simple Antwort: "Es gibt keine Alternative" zu US-Aktien. Der Analyst verwies zur Begründung auf eine schwache Konjunktur in der Eurozone, nicht zuletzt in Deutschland.

Der den breiten Markt abbildende S&P 500 legte am Donnerstag um 0,21 Prozent auf 2879,39 Punkten zu. Der Nasdaq 100 gab dagegen um 0,06 Prozent auf 7540,57 Zähler leicht nach.

Thema Nummer eins an den US-Börsen war Tesla. Der Elektroautobauer hatte im ersten Quartal deutlich weniger Fahrzeuge an die Kundschaft gebracht. Der Kurs sackte um gut acht Prozent ab. Die Zahlen zur Produktion und zu den Auslieferungen seien erheblich schlimmer als befürchtet, sagte Analyst Ryan Brinkman von JPMorgan. Das in der Massenproduktion noch relativ unerfahrene Unternehmen hatte zu Jahresbeginn große Probleme, den Auslieferungsbeginn des Model 3 nach Europa und China zu stemmen.

Aktien von Boeing stiegen um knapp drei Prozent. Nach einem ersten Ermittlungsbericht zum Flugzeugabsturz in Äthiopien versprach der Flugzeugbauer eine eingehende Prüfung der Untersuchung und aller notwendigen zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen. "Die Sicherheit unserer Flugzeuge sowie der Passagiere und Crews unserer Kunden hat immer höchste Priorität", teilte der US-Hersteller der Unglücksmaschine am Donnerstag mit.

Die Besatzung der in Äthiopien abgestürzten Maschine vom Typ 737 Max befolgte der Untersuchung zufolge alle vom Hersteller vorgesehenen Verfahren. Dennoch hätten die Piloten das Flugzeug nicht unter Kontrolle bringen können, sagte die äthiopische Transportministerin bei der Vorstellung des Berichts.

Der Börsengang der Handelsplattform Tradeweb Markets war von Erfolg gekrönt. Beim zweitgrößten Börsengang des Jahres in den USA schlossen die Papiere bei 35,81 Dollar - und damit ein Drittel über dem Ausgabepreis von 27 Dollar. Das Unternehmen, auf dessen Plattform Anleihen und Finanzinstrumente gehandelt werden, platzierte bei Anlegern 40 Millionen Aktien und sammelte damit 1,1 Milliarden US-Dollar (979 Millionen Euro) ein.

Papiere des Bier- und Weinkonzerns Constellation Brands legten nach Quartalszahlen um 6,5 Prozent zu. Vor allem beim Bier habe das Unternehmen mehr ausgeliefert als erwartet und sei profitabler gewesen, sagte Analystin Judy Hong von Goldman Sachs. Auch Aktien von Anheuser Busch Inbev und Molson Coors Brewing legten zu.

Aktien von Walt Disney gewannen zwei Prozent, nachdem Goldman Sachs die Bewertung der Papiere des Unterhaltungskonzerns mit "Kaufen" wieder aufgenommen hatte.

Am US-Rentenmarkt stiegen zehnjährige Staatsanleihen um 4/32 Punkte auf 101 Punkte und rentierten mit 2,51 Prozent. Der Eurokurs bewegte sich im US-Handel kaum noch. Zum Börsenschluss an der Wall Street kostete die Gemeinschaftswährung 1,1224 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1219 (Mittwoch: 1,1243) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8914 (0,8894) Euro gekostet./bek/he

--- Von Benjamin Krieger, dpa-AFX ---

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Haushaltsgeräte von Samsung kaufen & Prämie sichern
jetzt auf otto.de
Anzeige
Dein Wunschmix: Daten, MIN/SMS wie du es brauchst
Prepaid wie ich will von congstar
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal