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Aktien Frankfurt: Wenig Bewegung vor US-Arbeitsmarktdaten


Aktien Frankfurt: Wenig Bewegung vor US-Arbeitsmarktdaten

05.04.2019, 12:10 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem zuletzt starken Lauf haben sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt vor dem wichtigen US-Arbeitsmarktbericht zurückgehalten. Der Dax hielt sich bis zum Freitagmittag aber in Sichtweite der psychologisch wichtigen Marke von 12 000 Zählern, über die der Sprung am Vortag erstmals seit Anfang Oktober geglückt war. Zuletzt stand im deutschen Leitindex ein minimales Plus von 0,02 Prozent auf 11 990,89 Zähler zu Buche.

In dieser Woche hatte die Rally des Dax weiter an Fahrt aufgenommen. Für die ersten fünf Handelstage im April steht damit bisher ein Plus von rund vier Prozent zu Buche. Für Entspannung bei den Marktteilnehmern sorgen aktuell die positiven Signale auf eine baldige Einigung im US-chinesischen Handelsstreit. US-Präsident Donald Trump hatte am Vortag in seiner ihm eigenen Wortwahl ein "großartiges Abkommen" angekündigt.

Viele Marktbeobachter warnen jedoch davor, den Tag vor dem Abend zu loben: Solange es nicht zu konkreten Schritten komme, "steht die aktuelle Rally auf wackeligen Beinen", schrieb etwa Marktexperte Milan Cutkovic vom Broker Axitrader in seinem Morgenkommentar. Dass die britische Premierministerin Theresa May nun um eine Verschiebung des Brexit-Datums auf den 30. Juni bittet, sorgte am Markt indes für keine merklichen Kursbewegungen.

In den USA steht am Nachmittag mit dem US-Arbeitsmarktbericht der konjunkturelle Toptermin dieser Woche an. Laut Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners hoffen die Börsianer nach enttäuschenden Februar-Werten auf "deutlich mehr neu geschaffene Stellen". Die Lage am Arbeitsmarkt ist auch für die US-Notenbank Fed ein wichtiges Kriterium für ihre weitere Geldpolitik.

Der Index der mittelgroßen Werte MDax legte zuletzt um

0,22 Prozent auf 25 529,51 Punkte zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 rückte ebenfalls moderat vor.

Auf Unternehmensseite fanden sich die Papiere des Softwareherstellers SAP nach einer Verkaufsempfehlung durch die Investmentbank Oddo BHF mit einem Abschlag von rund eineinhalb Prozent am Dax-Ende wieder. Analyst Nicolas David sieht die 2020-Ziele des Konzerns in Gefahr.

Auch bei der Deutschen Börse dürfte die Geschäftsdynamik nachlassen, vermuten die Experten der Commerzbank, weshalb sie Prognosen kürzten und ihre bisherige Kaufempfehlung für den Titel kassierten. Die Aktien des Börsenbetreibers fielen um mehr als ein Prozent. BASF -Anteile hielten sich trotz der Abstufungen von gleich zwei Häusern mit einem zuletzt hauchdünnen Minus dagegen wacker.

Papiere des Chipherstellers Infineon ließen sich dagegen nicht vom jüngsten Aufwärtskurs abbringen. Sie stiegen an der Dax-Spitze mit mehr als ein Prozent Plus erstmals seit Anfang März wieder auf über 20 Euro. Auch der Erholungswettlauf bei Covestro ging weiter, zuletzt stand noch ein Plus von rund 0,80 Prozent zu Buche.

Adidas -Anleger feierten schon jetzt die neue Kooperation mit dem US-Popstar Beyoncé, von der sich erste Experten einen neue Wachstumsdynamik beim Sportartikelhersteller versprechen. Die Aktie erreichte gleich am Morgen ein Rekordhoch bei 228,40 Euro, unter dem der Kurs auch am Mittag nur knapp notierte.

Auch die Autobauer hielten sich im Plus: Die Nachrichten aus Brüssel, wonach die EU-Kommission nun tatsächlich illegale Absprachen zwischen den Herstellern Daimler , BMW und VW zu Technologien der Abgasreinigung festgestellt hat, belasteten die Papiere zunächst nicht.

Eine Platzierung durch den Großaktionär Triton belastete die Aktien von Befesa, die zuletzt knapp dreieinhalb Prozent verloren. Der Finanzinvestor brachte 4,5 Millionen Aktien bei institutionellen Investoren unter - zu einem Preis, der sogar mehr als fünf Prozent unter dem Vortagesschluss lag. Triton schraubt damit seine Beteiligung am Ende 2017 an die Börse gebrachten Industrierecycling-Konzern weiter herunter.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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