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Goldman Sachs sieht steigendes Risiko für europäische Chemiewerte


Goldman Sachs sieht steigendes Risiko für europäische Chemiewerte

08.04.2019, 09:52 Uhr | dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Risiken für die europäische Chemiewerte nehmen nach Ansicht der US-Bank Goldman Sachs zu. Die seit Jahresbeginn überdurchschnittliche Kursentwicklung der Branche im Vergleich zum Stoxx Europe 600 stehe im Widerspruch zu den eingetrübten weltweiten Wirtschaftsaussichten, schrieb Experte Georgina Iwamoto in einer am Montag vorliegenden Studie.

Ihrer Ansicht nach haben die Anleger bereits einen positiven Ausgang im Handelsstreit zwischen den USA und China eingepreist und setzen zudem auf weitere Stimuli durch Zentralbanken. "Die zyklische Rally wird von den meisten Investoren mit einer gehörigen Portion Zynismus gesehen, denn enttäuschende Wirtschaftsindikatoren in den USA, China und Europa wiesen synchron in Richtung einer globalen Konjunkturabschwächung", schrieb die Expertin. Auch sie mahnt zur Vorsicht, denn nach der jüngsten Erholung des Ölpreises dürfte auch die Hoffnung auf Rückenwind für Rohstoffe in diesem Jahr zu hinterfragen sein.

Vor den anstehenden Zahlen zum ersten Quartal empfiehlt Iwamoto daher, innerhalb des Sektors verstärkt auf defensive zyklische Unternehmen zu setzen. Denn das Risiko, dass die Schätzungen weiter zurückgenommen werden könnten, dauere an.

Die Goldman-Analystin gibt daher Aktien wie denen von Akzo Nobel, Air Liquide oder Clariant den Vorzug. Diese drei, ebenso wie Lanxess , hat sie mit "Buy" bewertet. Mit Blick auf Lanxess betonte sie ihre Zuversicht in den Jahresausblick des deutschen Spezialchemiekonzerns. Lanxess sei das einzige unter den diversifizierten Chemieunternehmen, das mit einem im Jahresvergleich stabilen ersten Quartal rechne.

Die durchschnittlichen Analystenschätzungen für Lanxess und auch den Spezialchemiekonzern Evonik ("Neutral") erschienen gut untermauert. Weniger jedoch die für den Chemiekonzern BASF (nicht bewertet), schrieb sie. Die Abschwächung der US-Baukonjunktur dürfte dieser noch deutlicher als bislang erwartet zu spüren bekommen.

Eingestuft mit "Buy" rechnet Goldman Sachs auf dem aktuellen Kursniveau sowie im Vergleich zu den anderen von der Bank beobachteten Unternehmen aus der gleichen Branche mit einem hohen Renditepotenzial. Eingestuft mit "Neutral" wird auf dem aktuellen Kursniveau sowie im Vergleich zu den anderen von Goldman beobachteten Unternehmen aus der gleichen Branche ein eher durchschnittliches Renditepotenzial erwartet./ck/ag/jha/

Analysierendes Institut Goldman Sachs.

Veröffentlichung der Original-Studie: 08.04.2019 / 06:12 / BST

Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: Datum in Studie nicht angegeben / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / Zeitzone in Studie nicht angegeben

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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