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Aktien Frankfurt Eröffnung: Luftholen nach starker Vorwoche


Aktien Frankfurt Eröffnung: Luftholen nach starker Vorwoche

08.04.2019, 10:02 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax kann am Montag zunächst nicht an seine siebentägige Gewinnstrecke anknüpfen. Mit einer Rally um fast 500 Punkte oder gut vier Prozent hatte er am Freitag die stärkste Börsenwoche seit Ende 2016 vollendet, nun ging es für ihn um 0,37 Prozent auf 11 965,45 Punkte bergab. Er fiel damit unter die Marke von 12 000 Punkten, die er zuletzt erstmals seit Oktober wieder übersprungen hatte.

Die NordLB beobachtet in den europäischen Börsensälen zu Wochenbeginn eine gewisse Zurückhaltung. Investoren neigten nach den deutlichen Kursgewinnen der jüngeren Vergangenheit mitunter zu Gewinnmitnahmen, schrieben die Experten der Landesbank in einem Marktkommentar. Kollegen von ihnen halten die Rally aber noch nicht für beendet. "Viele Investoren sind immer noch defensiv positioniert, was die Erholung unterstützt", sagt Analyst Manfred Bucher von der BayernLB.

Auch der MDax zollte seiner jüngsten Rally etwas Tribut, er fiel im frühen Handel um 0,30 Prozent auf 25 468,40 Punkte. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone folgte dem mit einem Abschlag von 0,3 Prozent. Dafür sprechen auch die internationalen Vorgaben: In Asien prägten die Märkte in Japan oder China mit negativen Vorzeichen das Bild.

Stark im Blick steht nun in dieser Woche auch die weitere Brexit-Entwicklung. Im schier unendlichen Gezerre beginnt erneut eine entscheidende Woche, denn nach jetzigem Stand sollen die Briten die EU an diesem Freitag verlassen. Mit Spannung wird erwartet, ob die Gespräche zwischen der Regierung von Premierministerin Theresa May und der Labour-Opposition über einen Ausweg aus der Sackgasse an diesem Montag erste Ergebnisse bringen.

Im Dax unter den Verlierern waren im frühen Handel vor allem die zuletzt besonders gut gelaufenen Autowerte, darunter BMW und Continental mit Abgaben von 0,3 und 1,5 Prozent. Bei BMW bremste eine Rückstellung von rund einer Milliarde Euro für mögliche Kartellstrafen den Kurs. Bei Continental wurden die Verluste mit einer Analystenstimme in Zusammenhang gebracht. Die Experten von Kepler Cheuvreux haben mittlerweile ihre Kaufempfehlung für die Aktien des Autozulieferers aufgegeben.

Im MDax zeigten sich die Aktien der Commerzbank mit Abgaben von etwa 2 Prozent besonders schwach. Hier liegt der der Fokus am Markt ungebrochen auf der Diskussion über ein Zusammengehen mit der Deutschen Bank, deren Papiere im Dax um 1,2 Prozent fielen. Händler werteten es negativ für die Stimmung, dass die Deutsche Bank laut "Welt am Sonntag" keine Übernahmeprämie auf den Aktienkurs der Commerzbank zahlen will.

Fraport waren im MDax mit einem 1,5-prozentigen Abschlag unter den Verlierern. Das kanadische Analysehaus RBC hatte sich skeptisch zu den Aussichten für Flughafenbetreiber geäußert und die Aktien des Frankfurter Unternehmens auf "Underperform" abgestuft. Wie Expertin Stephanie D'Ath argumentierte, sei die Fraport-Aktie als langfristiges Investment nicht werthaltig genug, um Anlegern guten Gewissens empfohlen werden zu können.

Ansonsten gingen die stärker werdenden Protestbewegungen in deutschen Großstädten und die Debatte über mögliche Enteignungen am Morgen nicht spurlos an Immobilienwerten vorbei. Aktien des Dax-Unternehmens Vonovia verloren 0,2 Prozent. Unter den im MDax vertretenen Branchenaktien fielen Deutsche Wohnen um 1 Prozent.

Unter den Nebenwerten im SDax ließen die Anleger von Borussia Dortmund einmal mehr das Bundesliga-Wochenende Revue passieren. Nach dem Fünf-Tore-Trauma im Spitzenspiel gegen Bayern München herrscht dieses Mal wieder Katerstimmung, die Aktien fielen um 2,5 Prozent.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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