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Aktien New York: Anleger holen nach zwei starken Handelswochen Luft


Aktien New York: Anleger holen nach zwei starken Handelswochen Luft

08.04.2019, 17:01 Uhr | dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - Nach zwei starken Börsenwochen hat die Wall Street am Montag nachgegeben. Marktbeobachtern zufolge holen Anleger nun erst einmal Luft, nachdem es im Handelskonflikt zwischen den USA und China zuletzt keine Neuigkeiten gegeben hatte.

Sich verdichtende Hinweise auf einen positiven Ausgang der Gespräche zwischen Washington und Peking waren der Anlass für die jüngste Rally gewesen, die den Leitindex Dow Jones Industrial Ende der vergangenen Woche wieder in die Nähe seines Rekordhochs bei etwas unter 27 000 Punkten von Oktober 2018 geführt hatte. Unterzeichnet wurde von den USA und China bisher allerdings noch nichts.

Der Dow verlor knapp eineinhalb Stunden nach dem Start 0,40 Prozent auf 26 318,81 Punkte. Der den breiten Markt abbildende S&P 500 sank um 0,16 Prozent auf 2888,22 Punkte. Im Minus mit 0,16 Prozent auf 7566,45 Punkte stand auch der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 .

Einen Dämpfer hatte im Februar die US-Industrie verzeichnet, deren Aufträge im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Prozent gesunken waren. Analysten hatten mit diesem Rückgang gleichwohl gerechnet.

Unter den Einzelwerten standen weiter die Aktien von Boeing im Fokus. Wie die "South China Morning Post" berichtete, hat auch die China Aircraft Leasing (CALC) nach zwei Abstürzen einer 737 Max und diversen Flugverboten Bestellungen für das Unglücksmodell ausgesetzt. Zudem fährt nun der Flugzeugbauer die Produktion dieser Baureihe herunter. Die monatliche Fertigungsrate soll ab Mitte April um fast ein Fünftel auf 42 Maschinen gedrosselt werden. Boeing-Papiere büßten am Dow-Ende fast 4 Prozent auf rund 377 Dollar ein. Vor dem zweiten Absturz einer 737 Max vor gut einem Monat hatten sie noch deutlich über 400 Dollar notiert.

Umstufungen durch Analysten bewegten die Aktien von General Electric (GE), Snap und Symantec. So verpasste ein weiterer pessimistischer Kommentar der US-Bank JPMorgan GE einen neuen Dämpfer. Viele Investoren würden die Risiken und Herausforderungen unterschätzen und die kleinen positiven Aspekte zu hoch bewerten, urteilte Analyst Stephen Tusa über den Industriekonzern. Er senkte sein Kursziel von 6 auf 5 US-Dollar und stufte die Papiere auf "Underweight" ab. GE-Aktien rutschten um 6,7 Prozent auf 9,34 Dollar ab. Am Freitag hatten sie mit rund 10 Dollar geschlossen.

Die Aktien der Techfirmen Snap und Symantec indes legten kräftig um 4,6 beziehungsweise 7,5 Prozent zu. Das kanadische Analystenhaus RBC hatte Snap auf "Outperform" gehoben. Goldman Sachs hob den Daumen für Symantec und votiert nun mit "Buy".

Versum Materials rückten um 1 Prozent auf 51,71 Dollar vor, während die Anteile von Entegris um 0,3 Prozent nachgaben. Der Darmstädter Merck-Konzern hatte sein Übernahmeangebot für Versum von 48 Dollar je Aktie auf nun 53 Dollar in bar aufgestockt, um den US-Halbleiterzulieferer zu übernehmen.

Dies veranlasste das Versum-Management nun zum Umschwenken: Nach Gesprächen mit Rechtsberatern wurde entschieden, dass die Merck-Offerte dem konkurrierenden Angebot des US-Spezialchemiekonzerns Entegris überlegen sei, hieß es. Nun soll der Fusionsvertrag mit Entegris gekündigt werden. Entegris gab sich am Montag zunächst zurückhaltend. Derzeit habe man nicht die Absicht, das Gebot für Versum anzuheben, teilte das Unternehmen mit.

Mit Pinterest steht zudem in naher Zukunft ein weiterer größerer Börsengang (IPO) in den USA an. Der Fotodienst will 15 bis 17 US-Dollar je Aktie von Investoren einnehmen. Die Preisspanne liegt damit unter den Erwartungen, die zuvor geschürt wurden. Statt im Juni könnte der Börsengang von Pinterest womöglich bereits diesen Monat über die Bühne gehen, wie kürzlich das "Wall Street Journal" und die Nachrichtenagentur "Bloomberg" übereinstimmend berichtet hatten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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