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Bericht: Bayer baut 4.500 Stellen in Deutschland ab – Konzernumbau


Angekündigter Konzernumbau  

Bayer baut Tausende Arbeitsplätze in Deutschland ab

09.04.2019, 07:54 Uhr | sm, t-online.de

Bericht: Bayer baut 4.500 Stellen in Deutschland ab – Konzernumbau. Werner Baumann, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG: Nach dem teuren US-Zukauf Monsanto beginnt beim DAX-Riesen der Jobabbau. (Quelle: dpa/Henning Kaiser)

Werner Baumann, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG: Nach dem teuren US-Zukauf Monsanto beginnt beim DAX-Riesen der Jobabbau. (Quelle: Henning Kaiser/dpa)

Bayer sieht sich nach der Monsanto-Übernahme mit Milliardenrisiken konfrontiert. Der Agrarchemiekonzern steht in den Glyphosat-Prozessen schwer unter Druck. Sogar Übernahmespekulationen kamen schon auf. Jetzt beginnt der Jobabbau.

Der Pharma- und Pflanzenschutzkonzern Bayer BAYER AG NA O.N. Aktie  will in seinem nach der Übernahme von Monsanto begonnenen Konzernumbau einem Bericht zufolge 4.500 Stellen in Deutschland abbauen. Dies sei Teil des angekündigten Wegfalls von weltweit 12.000 Arbeitsplätzen, berichtete die Agentur Bloomberg am Montag unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen. Das entspricht zehn Prozent der weltweiten Arbeitsplätze.

Milliardenrisiken der Monsanto-Übernahme

Der Streit um mögliche krebserregende Wirkungen von Glyphosat hat sich in den vergangenen Monaten zu einem Milliardenrisiko für Bayer entwickelt. Nach der Übernahme des US-Konzerns Monsanto sieht sich der Konzern in den USA mit tausenden Klagen wegen möglicher Krebsrisiken des Monsanto-Unkrautvernichters Roundup und dessen Wirkstoff Glyphosat konfrontiert.

In zwei Fällen wurde das Unternehmen bereits von US-Gerichten zu Schadenersatzzahlungen in Millionenhöhe verurteilt. Bayer wehrt sich aber weiter gegen die Entscheidung der US-Jurys und verweist auf Jahrzehnte wissenschaftlicher Arbeit, die die Sicherheit des Wirkstoffs belegten. Doch die Zahl der Klagen wächst. Ende Januar 2019 lagen bereits glyphosatbezogene Klagen von etwa 11.200 Klägern vor.



Glyphosat-Studien veröffentlicht

Nach einer Entscheidung des EU-Gerichts im März 2019, dass die Studien über das Krebsrisiko von Glyphosat öffentlich gemacht werden müssten, hat Bayer insgesamt 107 Studienberichte zur Sicherheit des umstrittenen Unkrautvernichters im Internet veröffentlicht. Alle Studienberichte, die im Zuge des EU-Zulassungsverfahrens bei der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) eingereicht worden seien und an denen Bayer die Rechte besitze, seien damit auf der Transparenzplattform des Unternehmens öffentlich zugänglich.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters, dpa, AFP

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