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Patentamt: Deutschland verliert bei künstlicher Intelligenz an Boden


Patentamt: Deutschland verliert bei künstlicher Intelligenz an Boden

11.04.2019, 12:37 Uhr | dpa-AFX

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die USA bauen ihren Vorsprung bei der Entwicklung von künstlicher Intelligenz weiter aus. Über ein Drittel der 5654 Patentanmeldungen für Deutschland in den für KI wichtigen Technologiefeldern - insgesamt 36,2 Prozent - kamen im vergangenen Jahr aus den USA. Das geht aus Zahlen hervor, die das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) in München am Donnerstag vorstellte. Deutsche Unternehmen und Entwickler meldeten dagegen mit 18,1 Prozent nur halb so viele Patente in diesem Bereich an. Den größten Sprung nach vorne hat China gemacht, das seine Patentanmeldungen in diesen Technologiebereichen nahezu verdreifacht hat und nun gut fünf Prozent der für Deutschland wirksamen Anmeldungen stellt.

"Wir mu?ssen aufpassen, dass die Schere bei diesem zentralen Zukunftsthema nicht noch weiter auseinandergeht", erklärte Patentamts-Präsidentin Cornelia Rudloff-Schäffer beim alljährlichen Nutzerforum der Behörde. "Auch wenn die deutschen Hersteller auf ihrem Heimatmarkt wohl noch vergleichsweise gut dazustehen scheinen, ist die Dominanz amerikanischer Unternehmen schon heute deutlich sichtbar." Ein Schwerpunkt bei der Entwicklung von KI-Anwendungen ist das automatisierte Fahren mit fast 1000 Anmeldungen, im Bereich Medizintechnik waren es gut 700.

Die Fachleute der Münchner Behörde analysierten alle Patentanmeldungen für Deutschland in diesem Bereich, das umfasst sowohl die Anmeldungen beim Deutschen Patent- und Markenamt selbst als auch diejenigen beim benachbarten Europäischen Patentamt. Patentanmeldungen werden international nach einem einheitlichen System sogenannter IPC -Klassen eingeteilt. Für KI gibt es keine eigene IPC-Klasse, das DPMA wertete daher die IPC-Klassen aus, in denen KI-Entwicklungen hauptsächlich angemeldet werden. Künstliche Intelligenz umfasst mehrere Anwendungen der Informatik: Ein Teilbereich sind selbstlernende Maschinen, ein weiterer die Analyse komplexer Datensätze und Mustererkennung - etwa die Gesichtserkennung.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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