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Aktien Asien: Starke China-Daten zweischneidiges Schwert für die Börsen


Aktien Asien: Starke China-Daten zweischneidiges Schwert für die Börsen

17.04.2019, 08:35 Uhr | dpa-AFX

TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Freundlich haben Asiens wichtigste Aktienmärkte zur Wochenmitte auf unerwartet gute chinesische Konjunkturdaten reagiert. Die Erholung von Chinas Volkswirtschaft zeige, dass die bisherige staatliche Wirtschaftsförderung greife, sei aber ein zweischneidiges Schwert für die Aktienmärkte, sagte ein Händler. Denn mit den starken Wirtschaftskennziffern sänken die Chancen auf weitere staatliche Konjunkturstimulanzen, die zuletzt für eine Rally der dortigen Aktien gesorgt hätten.

Der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Werten an den chinesischen Festlandbörsen pendelte zwischen Gewinnen und Verlusten und fiel zuletzt um 0,17 Prozent auf 4078,48 Punkte. Der Hang Seng in Hongkong gewann zuletzt 0,06 Prozent auf 30 149,04 Punkte. Der japanische Nikkei 225 schloss mit einem Plus von 0,25 Prozent bei 22 277,97 Punkten.

Chinas Wirtschaft ist im ersten Quartal mit 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum schneller als erwartet gewachsen. Experten hatten in den ersten drei Monaten dieses Jahres wegen der negativen Auswirkungen des Handelskrieges mit den USA ein langsameres Wachstum prognostiziert. Zudem hat Chinas Industrieproduktion nach einem schwächeren Jahresauftakt wieder stärker an Fahrt gewonnen. Im März stieg die Fertigung im Jahresvergleich um 6,5 Prozent. Analysten hatten nur mit einem Zuwachs um 5,6 Prozent gerechnet.

"Chinas Wirtschaft stabilisiert sich. Die Börsianer können erst einmal durchatmen. Für Jubelschreie ist es jedoch zu früh", kommentierte Analyst Thomas Altmann von QC Partners. Denn die aktuelle Wachstumsrate von 6,4 Prozent entspreche genau dem Tiefpunkt aus Zeiten der Finanzkrise 2009. "Langsamer als aktuell wuchs die chinesische Wirtschaft zuletzt Anfang der 90er Jahre. Wir werden uns an ein deutlich langsameres Wachstumstempo im Reich der Mitte gewöhnen müssen", so Altmann.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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