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Türkei – Lira verliert an Wert: Schlittern sie noch tiefer in die Krise?


Angekündigte Wahlwiederholung  

Schlittert die Türkei noch tiefer in die Lira-Krise?

06.05.2019, 20:56 Uhr | rtr

Türkei – Lira verliert an Wert: Schlittern sie noch tiefer in die Krise?. Türkische Lira: Die Währung steht vor allem wegen einer möglichen Wahlwiederholung unter Druck. (Quelle: imago images/Zuma Press)

Türkische Lira: Die Währung steht vor allem wegen einer möglichen Wahlwiederholung unter Druck. (Quelle: Zuma Press/imago images)

Die Forderungen nach einer Neuwahl in Istanbul, der Streit mit den USA sowie die anhaltende Wirtschaftskrise vor Ort belasten die türkischen Finanzmärkte zunehmend. 

Berichte über eine Wiederholung der Kommunalwahlen in Istanbul lasten auf der türkischen Währung. Ein Dollar kostet erstmals seit Oktober wieder mehr als sechs Lira. "Das Hauptthema für Investoren ist gerade, ob die Wahlen wiederholt werden oder nicht", sagt Analystin Beste Naz Sullu vom Vermögensverwalter Gedik Investment.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan forderte eine erneute Abstimmung, weil es seiner Ansicht nach Unregelmäßigkeiten gegeben haben soll. Die Republikanische Volkspartei CHP war bei den Wahlen am 31. März mit 0,2 Prozentpunkten Vorsprung auf den AKP-Kandidaten zum Sieger ernannt worden.

Steigende Inflation schwächt Währung zusätzlich

Für zunehmende Unsicherheit bei Türkei-Investoren sorge auch die anziehende Inflation. Zwar fiel der Preisanstieg im April etwas geringer aus als von Analysten erwartet. Ein unklarer Kurs der türkischen Notenbank habe aber in den vergangenen Tagen für Nervosität unter Anlegern gesorgt, erläutert Analyst Tatha Ghose von der Commerzbank. Die türkische Zentralbank hatte den Leitzins bei ihrer Zinsentscheidung Ende April konstant bei 24 Prozent gelassen und erwägt außerdem keine weitere Erhöhung.



Die Türkei steckt in einer Wirtschaftskrise. 2018 sank das Bruttoinlandsprodukt zwischen Oktober und Dezember binnen Jahresfrist um drei Prozent. Die Lira verlor im vergangenen Jahr rund 30 Prozent an Wert. Seit Anfang 2019 büßte sie elf Prozent an Wert ein. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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