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Aktien Asien Schluss: Zollstreit drückt Börsen weiter nach unten


Aktien Asien Schluss: Zollstreit drückt Börsen weiter nach unten

09.05.2019, 08:51 Uhr | dpa-AFX

TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Angesichts der angespannten Lage im Handelsstreit der beiden weltgrößten Volkswirtschaften USA und China haben die Börsen in Asien am Donnerstag weiter spürbar nachgegeben. Kurz vor der Fortsetzung der Verhandlungen an diesem Tag in Washington warf US-Präsident Donald Trump der Regierung in Peking erneut Wortbruch vor. Er bekräftigte während einer Wahlkampfveranstaltung in Florida zudem, ab Freitag die bereits geltenden Sonderzölle auf Importe aus China von 10 auf 25 Prozent anheben zu wollen. China kündigte indes "notwendige Gegenmaßnahmen" an.

Der japanische Nikkei 225 fiel nach zwei Tagen mit Verlusten von jeweils 1,5 Prozent nun um weitere 0,93 Prozent auf 21 402,13 Punkte. Unter den Einzelwerten standen unter anderem die Papiere von Softbank im Blick, die um 0,7 Prozent stiegen. Der Telekom- und Medienkonzern stockt seinen Anteil an Yahoo Japan von 12,1 Prozent auf 44,6 Prozent auf. Zudem übertraf er mit seinen Quartalszahlen ergebnisseitig die Analystenerwartungen und auch der Ausblick fiel besser als erwartet aus. Yahoo Japan profitierten von der Anteilsaufstockung mit einem Kursgewinn von 9,4 Prozent.

In China büßte der CSI 300 in seiner letzten Handelsstunde an diesem Tag 1,28 Prozent auf 3620,49 Punkte ein. Damit weitete auch der Index mit den 300 wichtigsten Werten an den chinesischen Festlandbörsen seine Verluste aus. Der Hang Seng in Hongkong gab zuletzt um 1,81 Prozent auf 28 477,76 Punkte nach. Beide Indizes sind allerdings bereits seit Jahresbeginn auch besonders stark gelaufen. Trotz der jüngsten Verluste beträgt das Plus im CSI immer noch um rund 20 Prozent zugelegt, das des Hang Seng etwas mehr als 10 Prozent.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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