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Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax rutscht wieder unter 12000 Punkte


Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax rutscht wieder unter 12000 Punkte

15.05.2019, 09:40 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Mittwoch die anfangs zurückeroberte Marke von 12 000 Punkten wieder etwas aus den Augen verloren. Zuletzt sank er um 0,25 Prozent auf 11 961,10 Punkte. Am Vortag hatte sich der Leitindex nach einlenkenden Worten von US-Präsident Donald Trump in Sachen Handelskrieg mit China noch um rund ein Prozent erholt, ohne den Sprung über die 12 000 Zähler zu schaffen.

Die Seitenlinie scheine für den Moment der geeignete Platz an der Börse, um dem politischen Treiben ohne viel Risiko im Portfolio zuzuschauen, sagte Analyst Milan Cutkovic von AxiTrader.

Der MDax gab am Mittwoch um 0,05 Prozent nach auf 25 403,64 Punkte. Der EuroStoxx 50 verlor 0,42 Prozent.

Die Vorgaben waren zur Wochenmitte tendenziell positiv: An den US-Börsen gab es am Vortag Gewinne, aber die Kurse kamen im späten Handel etwas von ihren Tageshochs zurück. In Asien legten die Börsen zu, obwohl Wirtschaftsdaten aus China zum Einzelhandel, zur Industrieproduktion und zu den Investitionen enttäuscht hatten. Rufe nach Stabilisierungsmaßnahmen seitens der chinesischen Regierung werden nun lauter.

Die Berichtssaison hierzulande setzt sich fort mit Zahlen von RWE aus dem Dax. Die Aktien setzten an der Dax-Spitze mit plus 1,5 Prozent ihren guten Lauf fort. Ein Händler sprach von einem sehr soliden ersten Quartal des Versorgers, das den guten Jahresstart unterstreiche. Die Papiere von Konkurrent Eon gaben indes nach, und zwar noch stärker als die abgezogene Dividende. Goldman Sachs hatte die Anteile von "Buy" auf "Neutral" abgestuft.

Negativ mit minus 11 Prozent fielen im SDax die Leoni-Papiere auf. Der angeschlagene Autozulieferer und Kabelhersteller war zum Jahresauftakt in die roten Zahlen gerutscht. Die UBS rät weiter zum Verkauf der Aktien. Ein grundlegender Umbau sei nötig, um das Unternehmen wieder in die Spur zu bringen, schrieb Analyst Patrick Hummel in seiner aktuellen Studie.

Jeweils nach Zahlenvorlage verloren die Papiere der Kupferhütte Aurubis und des Stahlherstellers Salzgitter kräftig, während United Internet, 1&1 Drillisch und Cancom deutlich zulegten. Axel Springer profitierten mit einem Plus von mehr als 3 Prozent von einer Hochstufung durch JPMorgan.

Das Wirtschaftswachstum in Deutschland war im ersten Quartal so ausgefallen wie von Volkswirten erwartet. Am Nachmittag könnte sich das Interesse dann noch auf Konjunkturdaten aus den USA richten. Vor allem die Umsätze des Einzelhandels stehen im Fokus, basiert doch ein Großteil des Wachstums auf dem privaten Konsum.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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