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Aktien Frankfurt: Dax verliert wieder den Kontakt zur 12000-Punkte-Marke


Aktien Frankfurt: Dax verliert wieder den Kontakt zur 12000-Punkte-Marke

15.05.2019, 14:54 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Mittwochnachmittag den Kontakt zur runden Marke von 12 000 Punkten wieder abreißen lassen. Im frühen Handel hatte der Leitindex noch zeitweise darüber gestanden. Zuletzt verlor der Dax 0,85 Prozent auf 11 890,12 Punkte.

Für Charttechnik-Analysten ist es nun wichtig, dass die Zone um 11 850 Punkte hält. Hier hätten Dax-Anleger in den vergangenen Wochen schon zweimal erhöhtes Kaufinteresse gezeigt, schrieben die Experten vom Börsenstatistik-Magazin Index Radar.

Am Vortag hatte sich der Index nach einlenkenden Worten von US-Präsident Donald Trump in Sachen Handelskrieg mit China noch etwas erholt, ebenso der New Yorker Aktienmarkt. Am Mittwoch wird die Wall Street nun schwächer erwartet. Daten zu den Umsätzen im US-Einzelhandel hatten enttäuscht. Sie finden deshalb große Beachtung, weil ein Großteil des Wachstums in den USA auf dem privaten Konsum basiert.

Der MDax für die mittelgroßen deutschen Unternehmen sank am Mittwoch um 0,59 Prozent auf 25 266,66 Punkte. Der EuroStoxx 50 verlor 0,75 Prozent.

Die Berichtssaison hierzulande setzte sich fort mit Zahlen von RWE aus dem Dax. Die Aktien setzten an der Dax-Spitze mit plus 2,1 Prozent ihren guten Lauf fort. Ein Händler sprach von einem sehr soliden ersten Quartal des Versorgers, das den guten Jahresstart unterstreiche. Die Papiere von Konkurrent Eon gaben indes nach, und zwar noch stärker als die abgezogene Dividende. Goldman Sachs hatte die Anteile von "Buy" auf "Neutral" abgestuft.

Von der Kurs-Rally der Thyssenkrupp -Aktien am Freitag ist inzwischen fast nichts mehr übrig. An diesem Mittwoch fiel der Kurs den dritten Tag in Folge, zuletzt am Dax-Ende um mehr als 8 Prozent. Die DZ Bank hatte zudem die Anteile von "Kaufen" auf "Halten" abgestuft. Er berücksichtige in seinem Bewertungsmodell nun die Rück-Integration des europäischen Stahlgeschäfts sowie das schwierigere konjunkturelle Umfeld, schrieb Analyst Dirk Schlamp. Eine strategische Kehrtwende hatte die Aktien am Freitag um 28 Prozent nach oben schießen lassen.

Enttäuschende Quartalszahlen und die fortdauernde Unsicherheit um die Auktion von 5G-Mobilfunkfequenzen ließen im MDax die Kurse von United Internet und ihrer Tochter 1&1 Drillisch um fast 10 beziehungsweise fast 8 Prozent einbrechen.

Negativ mit einem Minus von mehr als 12 Prozent fielen im SDax die Leoni -Papiere auf. Der angeschlagene Autozulieferer und Kabelhersteller war zum Jahresauftakt in die roten Zahlen gerutscht. Die UBS rät weiter zum Verkauf der Aktien. Ein grundlegender Umbau sei nötig, um das Unternehmen wieder in die Spur zu bringen, schrieb Analyst Patrick Hummel in seiner aktuellen Studie. Durchgereicht nach schwachen Zahlen wurden auch die Aktien des Maschinenbauers Aumann. Sie verloren mehr als 10 Prozent.

Jeweils nach Zahlenvorlage gaben auch die Papiere der Kupferhütte Aurubis und des Stahlherstellers Salzgitter AG kräftig nach, während die Anteile des IT-Dienstleisters Cancom etwas zulegten. Die Aktien von Osram litten mit einem Minus von viereinhalb Prozent unter der Ankündigung des Lichtkonzerns, das Aktienrückkaufprogramm nicht fortzusetzen.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,13 Prozent am Vortag auf minus 0,17 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,19 Prozent auf 143,57 Punkte. Der Bund-Future fiel um 0,48 Prozent auf 167,41 Punkte zu.

Der Euro gab nach und kostete zuletzt 1,1183 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,1226 (Montag: 1,1245) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8908 (0,8893) Euro gekostet./ajx/jha/

--- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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