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Nutella-Streik nach einer Woche beendet: Einigung unklar


Zwangsgelder angedroht  

Nutella-Streik beendet: Einigung unklar

05.06.2019, 18:22 Uhr | sm, dpa

Nutella-Streik nach einer Woche beendet: Einigung unklar. Nutella-Logo: Der Streik im weltweit größten Ferrero-Werk ist beendet. (Quelle: Getty Images/ilbusca)

Nutella-Logo: Der Streik im weltweit größten Ferrero-Werk ist beendet. (Quelle: ilbusca/Getty Images)

Der süße Brotaufstrich rollt wieder vom Band: Der Streik in der französischen Nutella-Fabrik ist beendet. Eine Woche lang forderten die Arbeiter bessere Arbeitsbedingungen und mehr Lohn.

Nach gut einer Woche ist der Streik in der weltweit größten Nutella-Fabrik in Frankreich beendet. Seit dem frühen Morgen werde im Werk in Villers-Ecalles in der Normandie wieder normal gearbeitet, teilt Ferrero Ferro Corp Aktie mit. Auch die Blockade des Geländes sei aufgehoben. Das Unternehmen begrüßte die Wiederaufnahme der Arbeit. Auf Verbraucher in Deutschland hat der Arbeitskampf keine Auswirkungen, da in dem französischen Werk nicht für den deutschen Markt produziert wird, wie eine Sprecherin von Ferrero Deutschland betont.

Bessere Arbeitsbedingungen und mehr Geld gefordert

Die Arbeiter hatten am Dienstag vergangener Woche den Ausstand begonnen. Die Gewerkschaft Force Ouvriere berichtete auf ihrer Website, Ferrero habe ab Montag den Streikenden, die den Eingang blockierten, per Gerichtsbeschluss Zwangsgelder auferlegt. Die Menschen streikten nach Angaben der Gewerkschaft für bessere Arbeitsbedingungen und ein höheres Gehalt. Ob es zu einer Einigung zwischen den Streikenden und Ferrero kam, wollte das Unternehmen zunächst nicht mitteilen.


Bänder im Werk standen schon einmal still

Die Fabrik ist für rund ein Viertel der weltweiten Nutella-Produktion zuständig. Das Werk, in dem rund 400 Menschen beschäftigt sind, gehört zum italienischen Süßwarenkonzern Ferrero. Es ist nicht der erste Produktionsstopp in diesem Jahr. Bereits im Februar standen die Bänder still – damals sprach Ferrero von Qualitätsproblemen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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