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Aktien Europa Schluss: Aufwärts - Investoren setzen auf Zinssenkungen


Aktien Europa Schluss: Aufwärts - Investoren setzen auf Zinssenkungen

07.06.2019, 18:16 Uhr | dpa-AFX

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Ein überraschend schwacher US-Arbeitsmarkt im Mai hat am Freitag die Erwartung von Zinssenkungen in den USA befeuert und die Kurse an Europas Börsen deutlich nach oben getrieben. Der EuroStoxx 50 zog um 1,20 Prozent auf 3378,38 Punkte an. Auf Wochensicht erholte sich der Leitindex für die Eurozone um drei Prozent und konnte damit den Anfang Mai begonnenen Abwärtstrend wieder nach oben verlassen.

In den USA war im Mai die Zahl der neu geschaffenen Stellen weit hinter den Prognosen zurückgeblieben. Auch die Löhne und Gehälter stiegen weniger stark als prognostiziert. "Alles in allem war der Arbeitsmarktbericht erheblich schlechter als erwartet", resümierte Chefvolkswirt Jan Hatzius von Goldman Sachs. Das Risiko von Zinssenkungen durch die US-Notenbank sei damit eindeutig gestiegen. Der Ausgang der laufenden Gespräche über den weltweiten Handel sei in diesem Umfeld von größter Bedeutung.

Auch die großen europäischen Börsen zeigten sich gestärkt: In Paris kletterte der Leitindex Cac 40 um 1,62 Prozent auf 5364,05 Punkte. Der britische FTSE 100 rückte um 0,99 Prozent auf 7331,94 Zähler vor.

Auf Unternehmensseite stellten die Immobilienwerte am Freitag die einzige Branche in Europa mit Verlusten - der Sektorindex gab um 0,55 Prozent nach und fiel auf den niedrigsten Stand seit Ende Januar. Bereits am Vortag hatte der Sektor unter Berichten über einen möglichen Mietpreisdeckel in Berlin gelitten.

Technologie-Aktien standen dagegen ganz oben in der Gunst der Anleger mit einem Aufschlag von knapp zwei. Sie könnten von sinkenden Zinsen überproportional profitieren.

In Paris schoben sich die Sanofi -Aktien mit einem Plus von 4,4 Prozent an die Spitze des Cac-40. Auf Anklang stieß bei den Anlegern der Führungswechsel beim französischen Pharmakonzern - der bisherige Novartis-Pharmachef Paul Hudson löst Sanofi-Lenker Olivier Brandicourt zum 1. September ab. Analyst Matthew Weston von der schweizerischen Bank Credit Suisse lobte Hudsons starke Leistung beim Konkurrenten Novartis, für den der Weggang deshalb eine Enttäuschung sei. Die Novartis-Aktien traten auf der Stelle.

Eine gesenkte Umsatzprognose vertrieb unterdessen massiv die Anleger aus den Aktien des dänischen Biotech-Konzerns und Enzyme-Herstellers Novozymes. Die Papiere büßten in Kopenhagen fast sieben Prozent ein.

Mediaset-Aktien gewannen dagegen knapp drei Prozent. Kreisen zufolge denkt der italienische Medienkonzern über einen Umbau der Aktivitäten in Spanien nach. Möglich sei auch eine Kombination mit der Konzernmutter, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete. Mediaset dementierte allerdings, eine Offerte für die nicht von ihr gehaltenen Anteile am Spanien-Geschäft abgeben zu wollen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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