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Aktien Osteuropa Schluss: Überall Verluste


Aktien Osteuropa Schluss: Überall Verluste

12.06.2019, 18:27 Uhr | dpa-AFX

MOSKAU/BUDAPEST/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - In einem schwachen gesamteuropäischen Börsenumfeld haben zur Wochenmitte auch die wichtigsten osteuropäischen Aktienmärkte Federn gelassen. In Russland wurde wegen eines Feiertags nicht gehandelt.

An der Budapester Börse ging es für den Bux um 1,56 Prozent nach unten auf 40 592,32 Punkte. Zuvor hatte der ungarische Leitindex zwei Handelstage in Folge leicht zugelegt. Belastet wurde das Barometer von den beiden Index-Schwergewichten OTP Bank und MTelekom, die jeweils um mehr als 2 Prozent einbüßten. Von den Anteilen des Ölkonzerns MOL mit minus 0,79 Prozent und dem Pharmakonzern Gedeon Richter mit minus 0,78 Prozent kam ebenfalls keine Unterstützung für den Bux.

Auch in Prag verlor nach drei Handelstagen hintereinander mit Kursgewinnen der tschechische Leitindex PX diesmal 0,93 Prozent auf 1051,99 Punkte. Belastet wurde der PX vor allem vom schwachen Bankensektor. Die Aktien der Komercni Banka rutschten mit einem Minus von 1,78 Prozent ans Index-Ende. Für die Titel der Erste Group endete der Handelstag mit einem Kursrückgang von 1,05 Prozent. Die Papiere der Moneta Money Bank verloren 0,44 Prozent. Tagessieger im PX waren die Aktien des Limonadenherstellers Kofola mit plus 0,69 Prozent.

Nach vier Gewinntagen in Folge am polnischen Aktienmarkt verzeichnete die Warschauer Börse wieder Kursverluste. Der Wig-30 verlor 0,47 Prozent auf 2622,29 Punkte. Der breiter gefasste Wig fiel um 0,48 Prozent auf 58 917,55 Zähler. Bei den Einzelwerten setzten sich die Aktien des Mobilfunkers Play mit einem Plus von 4,24 Prozent an die Spitze des Wig-30. Zu den größten Gewinnern im Index gehörten außerdem die Papiere des Inkassounternehmens Kruk mit plus 3,37 Prozent und die Titel des Stromkonzerns PGE mit plus 2,60 Prozent.

Unter Druck standen dagegen die Anteilsscheine des Videospieleherstellers CD Projekt, die mit einem Minus von gut fünf Prozent ans Ende des Wig-30 abrutschten. Die Anleger des Bergbauunternehmens JSW mussten ein ebenfalls deutliches Minus von 4,37 Prozent hinnehmen. Im Branchenvergleich zeigten sich vor allem Bankaktien schwach. Zu den größten Verlierern gehörten etwa Bank Millennium mit minus 1,67 Prozent, PKO Bank Polski mit minus 1,33 Prozent und ING Bank Slaski mit minus 1,32 Prozent.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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