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Daimler setzt Sparprogramm ohne Arbeitsplatzabbau um

Bis Ende 2021  

Daimler will Sparprogramm ohne Arbeitsplatzabbau fortführen

24.06.2019, 16:00 Uhr | dpa

Daimler setzt Sparprogramm ohne Arbeitsplatzabbau um. Logo des Daimler-Konzerns: Der Autohersteller führt ein Sparprogramm durch, um hohe Entwicklungsausgaben finanzieren zu können. (Quelle: Reuters/Regis Duvignau)

Logo des Daimler-Konzerns: Der Autohersteller führt ein Sparprogramm durch, um hohe Entwicklungsausgaben finanzieren zu können. (Quelle: Regis Duvignau/Reuters)

Anfang des Monats hat der Autokonzern knapp über 690 Zeitarbeitsverträge im Zuge seines Sparprogramms auslaufen lassen. Ein "Personalabbauprogramm" soll es laut Betriebsrat trotz der derzeit schweren Zeiten für Daimler nicht geben.

Der Autobauer Daimler will seinen geplanten Sparkurs ohne den Abbau von Arbeitsplätzen umsetzen. Unternehmen und Betriebsrat haben eine entsprechende Vereinbarung ausgehandelt, wie Gesamtbetriebsratschef Michael Brecht sagt. "Wir haben klar geregelt, dass es kein Personalabbauprogramm gibt", sagt er. Vor betriebsbedingten Kündigungen sind die Beschäftigten zwar ohnehin geschützt, ein Abfindungsprogramm oder ähnliches werde es aber auch nicht geben. "Es wird kein Geld in die Hand genommen, um Menschen zu suchen, die das Unternehmen verlassen", sagt Brecht.

Die Vereinbarung gilt zunächst bis Ende 2021 für rund 60.000 Beschäftigte in den sogenannten indirekten Bereichen, also in der Verwaltung, der Entwicklung oder der Logistik. In der Produktion sei das nicht notwendig, weil der Personaleinsatz dort ohnehin flexibel je nach Auslastung gesteuert werde, vor allem über den Einsatz von Zeitarbeitern, sagt Brecht.

Daimler korrigiert Ergebniserwartung

Daimler flatterte erst am Freitag ein neuer Pflichtrückruf ins Haus. Rund 60.000 Diesel-Geländewagen von Mercedes-Benz müssen in die Werkstatt. Das KBA wirft Daimler vor, auch darin eine illegale Abgastechnik verwendet zu haben, und untersucht noch weitere Modelle.



Zwar ist Daimler überzeugt, nichts Illegales getan zu haben, trotzdem legt der Konzern einen hohen dreistelligen Millionenbetrag auf die Seite und korrigiert seine Ergebniserwartung für dieses Jahr nach unten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, dpa-afx

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