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Vermögensverwalter HQ Trust hält Aktienmärkte noch längst nicht für ausgereizt


Vermögensverwalter HQ Trust hält Aktienmärkte noch längst nicht für ausgereizt

27.06.2019, 17:13 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Auch nach zehn Jahren Hausse setzt der Vermögensverwalter HQ Trust auf Aktien. "Aktien sind immer noch erstaunlich niedrig bewertet", betonte Chief Investment Officer Reinhard Panse bei einem Pressetermin am Donnerstag in Frankfurt angesichts der günstigen Rahmenbedingungen. Trotz des beispiellose Rückgangs der Anleiherenditen liege die Bewertung des globalen Aktienmarktes bei den Parametern Buchwert, Cashflow und Dividendenrendite nur fünf Prozent über dem Durchschnittswert seit 1985.

Für die nächsten zehn Jahre erwartet der Vermögensverwalter mit globalen Aktien eine Rendite von sechs Prozent jährlich, wobei es in Europa sogar zehn Prozent sein könnten. Dagegen seien Anleihen ein sicherer Vermögensvernichter. Für die USA geht HQ Trust bis 2029 nach Steuern und Inflation von einer negativen Rendite von 0,5 Prozent im Jahr aus, in Europa drohten sogar 2,2 Prozent Verlust.

Kurzfristig sind die Perspektiven für Aktien aber nicht ganz so glänzend. Das Dauerthema Handelskonflikt zwischen den USA und China ist nach Ansicht von Marcel Müller, Leiter Portfoliomanagement bei HQ Trust, Anlass genug, auf Sicht von sechs bis zwölf Monat Vorsicht walten zu lassen. Zumal mit den Spannungen zwischen dem Iran und den USA ein zweiter potenzieller Krisenherd aufgetaucht ist.

US-Präsident Donald Trump dürfte eine weiterhin harte Politik gegenüber China verfolgen, um mit neu geschaffenen Stellen im eigenen Land beim Wähler zu punkten. Die daraus resultierende Unsicherheit, die konjunkturellen Schwächesignale und die Markttechnik sprächen für eine "taktisch vorsichtige Positionierung". "Es ist nicht der beste Zeitpunkt, um Aktien zu kaufen", so Müller.

An der positiven Haltung zu Aktien ändert das freilich nichts. Rücksetzer an den Börsen eröffnen für HQ Trust "attraktive Einstiegsmöglichkeiten". Und noch eine weitere Anlageklasse ist für den Vermögensverwalter hoch interessant. Sollte sich das Szenario steigender Staatsschulden und anhaltend niedriger Zinsen bewahrheiten, könnte der jüngste Anstieg beim Goldpreis nur ein Vorgeschmack auf wesentlich mehr gewesen sein.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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