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Boeing will 737-MAX-Opfer mit 100 Millionen Dollar entschädigen


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Boeing will 737-MAX-Opfer mit 100 Millionen Dollar entschädigen

03.07.2019, 18:17 Uhr | sm, t-online.de

Boeing will 737-MAX-Opfer mit 100 Millionen Dollar entschädigen. Eine Boeing 737 Max: In kurzer Zeit kam es bei zwei Maschinen dieses Typs zu Abstürzen. (Quelle: AP/dpa/Ted S. Warren/Archivbild)

Eine Boeing 737 Max: In kurzer Zeit kam es bei zwei Maschinen dieses Typs zu Abstürzen. (Quelle: Ted S. Warren/Archivbild/AP/dpa)

Der US-Flugzeugbauer Boeing sagt den Hinterbliebenen der beiden 737-MAX-Abstürze 100 Millionen US-Dollar zu. Bei den Unglücken kamen 346 Menschen ums Leben.

Nach den Abstürzen zweier Maschinen vom Typ Boeing 737 MAX hat der US-Flugzeugbauer Boeing Boeing Co Aktie Entschädigungszahlungen in Höhe von 100 Millionen US-Dollar (88,6 Millionen Euro) an die Hinterbliebenen der Opfer angekündigt. Das Geld werde unabhängig von den laufenden Klagen gezahlt und über einen Zeitraum von Jahren in Zusammenarbeit mit Nicht-Regierungsorganisationen und örtlichen Regierung verteilt.

Mit dem Entschädigungsfonds sollten die Ausbildung und täglichen Ausgaben von Familien der Todesopfer sowie Entwicklungsprogramme in den betroffenen Gemeinden finanziert werden, erklärte Boeing am Mittwoch. 

Vergleichsverhandlungen laufen weiter

Parallel verhandelt Boeing vor Gericht mit Angehörigen von Absturzopfern über einen Vergleich. Die Parteien hätten sich geeinigt, eine rasche Lösung auszuloten, damit die Betroffenen ohne lange Rechtsverfahren entschädigt werden können, hatte ein Boeing-Sprecher vergangene Woche erklärt.

Bei zwei Abstürzen von Boeing 737 MAX im Oktober 2018 in Indonesien und im März 2019 in Äthiopien waren insgesamt 346 Menschen ums Leben gekommen. In der Folge wurde im März ein weltweites Flugverbot für die Boeing 737 MAX verhängt, das bis auf weiteres gilt.

 

Als Ursache der Abstürze wird ein Problem bei dem neuartigen Stabilisierungssystem MCAS vermutet. Boeing hat deswegen ein Softwareupdate vorgenommen. Der US-Flugzeugbauer war für seinen Umgang mit den Tragödien scharf kritisiert worden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters; AFP

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