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Aktien Asien: Überwiegend Verluste - Börsen warten auf Signale von Fed-Chef


Aktien Asien: Überwiegend Verluste - Börsen warten auf Signale von Fed-Chef

09.07.2019, 09:16 Uhr | dpa-AFX

TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die asiatischen Börsen haben auch am Dienstag überwiegend geschwächelt. Dürftige Vorgaben von der Wall Street ließen auch bei den Anlegern an den Handelsplätzen der Region kaum Kauflaune aufkommen. In einer mit Reden von US-Notenbankern gut besetzten Woche warten die Investoren auf weitere geldpolitische Signale der Währungshüter. In Japan lastet derweil der Streit mit Südkorea weiter auf der Stimmung, der japanische Leitindex Nikkei 225 schaffte jedoch bis Handelsende noch ein kleines Kursplus.

Bereits zum Wochenstart hatten die asiatischen Börsen nachgegeben. Nachdem der gut ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht in der vergangenen Woche die Hoffnungen der Anleger auf eine schnelle Zinssenkung durch die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) etwas gedämpft hatte, richten sich die Blicke nun auf deren Chef Jerome Powell. Der Fed-Vorsitzende wird zur Wochenmitte dem US-Parlament Rede und Antwort stehen. Dabei dürften seine Worte genau auf Hinweise abgeklopft werden, ob und in welchem Umfang die US-Notenbank die Leitzinsen Ende Juli senken wird.

An der Tokioter Börse blieb das Handelsgeschehen am Dienstag über weite Strecken mau. Der japanische Leitindex Nikkei 225 schloss mit einem dünnen Aufschlag von 0,14 Prozent auf 21 565,15 Zähler. Beobachter rechnen wegen der Auseinandersetzung mit Südkorea bereits mit weltweiten Lieferproblemen bei Elektronikprodukten. Japan hatte im Streit um Entschädigungszahlungen für südkoreanische Zwangsarbeiter Exportkontrollen für Materialien eingeführt, die von den dortigen Chipfirmen benötigt werden. An der Börse in Korea griffen die Anleger unterdessen nach dem Kurssturz bei den beiden heimischen Chipkonzerne Samsung Electronics und SK Hynix wieder zu.

An den Börsen in China dominierten dagegen die negativen Vorzeichen: Nach seinem deutlichen Rücksetzer am Vortag verbuchte der CSI 300, der die 300 größten börsennotierten Unternehmen vom chinesischen Festland beinhaltet, zum Handelsschluss ein Minus von 0,25 Prozent auf 3793,10 Punkte. In Hongkong stand der Hang Seng zuletzt um 0,68 Prozent tiefer bei 28 138,28 Zählern.

Nach weiteren Massenprotesten hatte Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam beteuert, dass der umstrittene Gesetzentwurf zur Auslieferung beschuldigter Personen an China nicht mehr vorgelegt wird. Dies trug an der Börse allerdings zur kurzzeitig Beruhigung bei.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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