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Aktien Europa: Schwache Konjunkturdaten beenden vorerst die Gewinne


Aktien Europa: Schwache Konjunkturdaten beenden vorerst die Gewinne

24.07.2019, 12:02 Uhr | dpa-AFX

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Nach zwei starken Börsentagen ist Europas Aktienmärkten am Mittwoch die Puste ausgegangen. Schwache Konjunkturdaten aus der Eurozone könnten die Investoren wieder etwas vorsichtiger gestimmt haben. Der EuroStoxx 50 gab am Mittwoch am späten Vormittag um 0,28 Prozent auf 3522,83 Punkte leicht nach. Er hatte am Vortag ein neues Hoch seit 14 Monaten nur um wenige Punkte verpasst.

Umfragen zur Stimmung von Einkäufern in der deutschen und französischen Industrie im Juli enttäuschten. Sie gelten als wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Aktivität in den kommenden Monaten. "Insgesamt bleibt der Ausblick einer verhaltenen Konjunkturdynamik bestehen", schrieb Volkswirt Patrick Boldt von der Landesbank Helaba. Belastend wirkten Krisenherde wie der Iran, die Handelskonflikte sowie Unsicherheiten rund um den Brexit.

Für den Pariser Cac 40 ging es um 0,58 Prozent auf 5585,47 Punkte nach unten. Der Londoner FTSE 100 gab um 0,94 Prozent auf 7485,93 Zähler stärker nach. Für Aufsehen sorgte an der Themse eine gekürzte Absatzprognose von Aston Martin. Der Kurs des Herstellers edler Sportwagen brach daraufhin um mehr als 20 Prozent ein auf den niedrigsten Stand seit dem Börsengang im Oktober 2018.

Mit Blick auf die Sektoren lagen Autowerte vorn mit einem Plus von 1,2 Prozent. Schlusslicht auf dem Sektortableau waren die Rohstofftitel mit einem Abschlag von 1,8 Prozent.

Bei den Einzelwerten sorgten vor allem Quartalszahlen für teils heftige Bewegungen. So stiegen die Papiere des niederländischen Telekomanbieters KPN dank einer guten Kostenkontrolle im zweiten Quartal um 2,4 Prozent. Beim Chemiekonzern Akzo Nobel verhalfen gute Preise für die Produkte dem Aktienkurs zu einem Plus von 4,1 Prozent. Beide Aktien führten in Amsterdam den Leitindex AEX an.

In Paris lagen die Anteilsscheine von Dassault Systemes im Cac 40 vorn mit einem Gewinn von 2,7 Prozent. Der Software-Entwickler schnitt im zweiten Quartal im Service-Geschäft gut ab. An der Züricher Börse büßten UBS am Ende des Swiss Market Index (SMI) 3,1 Prozent ein nach negativen Kommentaren von Analysten zu den Quartalszahlen der Großbank vom Dienstag.

Spitzenreiter im spanischen Leitindex Ibex 35 waren die Papiere des Öl- und Gaskonzerns Repsol, die sich um 3,5 Prozent verteuerten. Nach einem Milliarden-Gewinn im ersten Halbjahr wollen die Spanier rund fünf Prozent der eigenen Aktien zurückkaufen. Der Stromerzeuger Iberdrola erhöhte nach einem starken ersten Halbjahr das Gewinnziel für das Gesamtjahr. Der Kurs stieg daraufhin um 1,1 Prozent.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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