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HSBC-Chef Flint tritt überraschend zurück: Führungswechsel bei Großbank


Chefwechsel  

HSBC-Chef Flint tritt überraschend zurück

05.08.2019, 08:24 Uhr | dpa-AFX , rtr , t-online.de

HSBC-Chef Flint tritt überraschend zurück: Führungswechsel bei Großbank. Ehemaliger HSBC-Vorstandschef John Flint: Zu den Gründen von Flints Rücktritt heißt es bisher nur, dass der Schritt "im Einvernehmen" mit dem Aufsichtsrat erfolgt sei. (Quelle: Reuters/Arnd Wiegmann)

Ehemaliger HSBC-Vorstandschef John Flint: Zu den Gründen von Flints Rücktritt heißt es bisher nur, dass der Schritt "im Einvernehmen" mit dem Aufsichtsrat erfolgt sei. (Quelle: Arnd Wiegmann/Reuters)

Bei der britischen Großbank HSBC kommt es überraschend zu einem Führungswechsel. Nach nur rund eineinhalb Jahren im Amt tritt der 51-Jährige Vorstandschef John Flint zurück, wie Europas größtes Geldhaus am Montag mitteilt. 

Der HSBC-Vorstandschef John Flint ist in der Nacht zum Montag überraschend zurückgetreten. Der Aufsichtsrat bat den Leiter des globalen Einlagen- und Kreditgeschäfts, Noel Quinn, den Posten vorerst zu übernehmen, wie die britische Großbank am frühen Montagmorgen mitteilt. Zu den Gründen von Flints Rücktritt heißt es lediglich, der Schritt sei "im Einvernehmen" mit dem Aufsichtsrat erfolgt.

Aktie sinkt trotz positiver Gewinnprognosen

An der Börse führte der Rücktritt Flints zu Kursverlusten. Die Aktie der Bank mit einer starken Asien-Ausrichtung gab in Hongkong bis zu knapp zwei Prozent nach, konnte sich zuletzt aber etwas erholen. Damit baute das Papier das Minus der vergangenen Wochen aus – daran konnte auch die Ankündigung eines weiteren Aktienrückkaufs sowie erneut hohe Gewinne nichts ändern.

Flint hatte das Ruder der größten europäischen Bank im Februar 2018 vom langjährigen Chef Stuart Gulliver übernommen und den Konzern auf Wachstum ausgerichtet. Bis 2020 will die Bank 15 bis 17 Milliarden US-Dollar investieren, um ihr Geschäft weiter zu stärken. Das Geld soll vor allem nach Asien und in neue Technologien fließen.


Im ersten Quartal hatten glänzende Geschäfte in Asien der Bank einmal mehr einen Milliardengewinn beschert. In den ersten drei Monaten des Jahres war der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Steuern um knapp zehn Prozent auf 6,35 Milliarden Dollar (5,7 Milliarden Euro) gestiegen. Mit etwas mehr als fünf Milliarden Dollar kam dabei der Löwenanteil aus Asien. Probleme hat die Bank dagegen in den Vereinigten Staaten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-afx, Reuters

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