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Wirtschaft – Handelsstreit und Brexit-Risiko: Düstere Aussichten für Deutschland


Handelsstreit und Brexit-Risiko  

Acht-Jahres-Tief: ZEW-Konjunkturerwartungen sind düster

13.08.2019, 12:42 Uhr

Wirtschaft – Handelsstreit und Brexit-Risiko: Düstere Aussichten für Deutschland. Container-Terminal: "Die Entwicklung der deutschen Exporte und der Industrieproduktion dürfte sich weiter verschlechtern", erläuterte ZEW-Präsident Achim Wambach. (Quelle: Getty Images/ cinoby)

Container-Terminal: "Die Entwicklung der deutschen Exporte und der Industrieproduktion dürfte sich weiter verschlechtern", erläuterte ZEW-Präsident Achim Wambach. (Quelle: cinoby/Getty Images)

Die internationalen Krisen lassen die deutsche Wirtschaft schwächeln. Insbesondere die Exporte leiden darunter. Laut Experten ist der Stand auf dem niedrigsten Niveau seit acht Jahren.

Die Konjunkturerwartungen von Finanzexperten für Deutschland sind im August auf den niedrigsten Stand seit fast acht Jahren gesunken. Der Index lag bei minus 44,1 Punkten, der langfristige Durchschnitt beträgt 21,6 Punkte, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim am Dienstag mitteilte. Die Erwartungen im August wiesen damit den niedrigsten Stand seit Dezember 2011 auf. Auch die aktuelle konjunkturelle Lage bewerten die vom Institut befragten Experten deutlich schlechter.

Deutsche Exportzahlen könnten sich weiter verschlechtern

"Die erneute Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China, das damit verbundene Risiko eines globalen Abwertungswettlaufs sowie die gestiegene Wahrscheinlichkeit für einen No Deal-Brexit treffen auf ein ohnehin abgeschwächtes Wirtschaftswachstum", erläuterte ZEW-Präsident Achim Wambach. "Die Entwicklung der deutschen Exporte und der Industrieproduktion dürfte sich weiter verschlechtern."

Der Index der Konjunkturerwartungen fiel gegenüber Juli um 19,6 Punkte, wie das Institut weiter mitteilte. Der Index der konjunkturellen Lage ging gegenüber dem Vormonat um 12,4 Punkte zurück und lag im August bei minus 13,5 Punkten.


Das Mannheimer ZEW befragt monatlich bis zu 300 Experten von Banken, Versicherungen und Finanzabteilungen von Großunternehmen nach ihren aktuellen Einschätzungen und Prognosen zu wichtigen internationalen Finanzmarktdaten wie Inflationsraten, Zinsen, Aktienindizes, Wechselkursen und dem Ölpreis.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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