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Aktien New York: Neue Hoffnung im Handelsstreit beflügelt den Dow


Aktien New York: Neue Hoffnung im Handelsstreit beflügelt den Dow

13.08.2019, 16:57 Uhr | dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - An der Wall Street haben die Anleger am Dienstag nach der Schwäche zu Wochenbeginn viel Mut geschöpft. Anlass dazu gaben ihnen neue Signale im Handelsstreit zwischen den USA und China. Aus den Vereinigten Staaten hieß es, neue Zölle auf chinesische Importe sollten in den Dezember verschoben werden. Aus China wiederum wurden telefonische Gespräche mit den USA in zwei Wochen in Aussicht gestellt.

Unter den Anlegern keimte wieder Hoffnung auf, dass es doch noch Fortschritte im festgefahrenen Zollstreit geben könnte. Der Dow Jones Industrial schaffte es nach zunächst noch verhaltenem Start schon früh, sich deutlich ins Plus abzusetzen. Nach etwas mehr als einer Handelsstunde rückte er um 1,78 Prozent auf 26 358,42 Punkte vor.

Der marktbreite S&P 500 zog um 1,75 Prozent auf 2933,44 Punkte an und der technologielastige Nasdaq 100 brachte es mit 7741,62 Zählern sogar auf einen Kurssprung um 2,38 Prozent. Die US-Technologiebranche gilt als besonders eng verbunden mit Fernost, daher profitierten die Aktien hier überproportional von den Nachrichten.

Die US-Regierung wird die Einführung der jüngst angekündigten Strafzölle auf Importe aus China für einige Produktgruppen verschieben. Der ursprünglich für September geplante Zollsatz in Höhe von zehn Prozent soll für Mobiltelefone, Laptops, Monitore, bestimmtes Spielzeug und manche Schuhe und Kleidungsstücke erst ab 15. Dezember gelten, wie der US-Handelsbeauftragte am Dienstag mitteilte. Damit wird das Weihnachtsgeschäft in den USA wohl noch kaum von den Zöllen betroffen sein.

Bei den Anlegern der iPhone-Konzerns Apple führte dies zu großer Erleichterung, die Aktie schoss an der Dow-Spitze um 4,8 Prozent nach oben. Die Aktie galt zuletzt als besonders deutlich von der herrschenden Unsicherheit belastet, unter anderem wegen der engen Beziehungen mit dem Auftragsfertiger Foxconn. Vor einigen Tagen hatte die Apple-Aktie ihren tiefsten Stand seit Mitte Juni erreicht.

Auch bei den Spielzeugherstellern Mattel und Hasbro zogen die Papiere nach den Nachrichten und der Erleichterung mit Blick auf das wichtige Weihnachtsgeschäft plötzlich kräftig an. Mattel gewannen 6,4 Prozent und Hasbro zogen um 5,3 Prozent an. Mit 119 Dollar peilen letztere Aktien nun allmählich wieder ihren bisherigen Rekord bei 126,87 Dollar an.

Am breiteren Markt setzten die Aktien von General Electric nach ihren jüngsten Flaute wieder zu einem Erholungsversuch an, zuletzt kletterten sie um 5,5 Prozent. Wie es hieß, gab ein umfangreicher Aktienkauf durch den Konzernchef den Anstoß dazu. Wie aus Unterlagen der US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht, hat Lawrence Culp Aktien im Wert von 3 Millionen US-Dollar gekauft und mit diesem Schritt bei den Anlegern neues Vertrauen geschürt.

Zahlen gab es am Dienstag nur von einigen Nebenwerten zu verarbeiten. Die in New York gelisteten Aktien von JD.com zogen um 8,7 Prozent an. Der chinesische E-Commerce-Konzern und Wettbewerber des Online-Handelsriesen Alibaba hatte im abgelaufenen Quartal überraschend einen Überschuss erwirtschaftet und auch den Umsatz stärker als erwartet gesteigert. Alibaba selbst berichtet am Donnerstag, hier kletterten die ebenfalls in New York gelisteten Aktien um 3,8 Prozent.

Die Titel von Advance Auto Parts dagegen fielen um 1,4 Prozent wegen schwacher Quartalszahlen. Die Analysten von Morgan Stanley stellten daraufhin in Frage, dass der Autoteile-Einzelhändler seinen Ausblick noch erreichen kann. Immerhin konnten die Aktien ihre Verluste dabei aber schon deutlich mit dem anspringenden Markt reduzieren. Sie waren zuvor schon um bis zu 8,5 Prozent auf den tiefsten Stand seit mehr als einem Jahr gefallen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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