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Deutsche Bank: Bosse sollen weltweit jede Neueinstellung abnicken


Einsparungen bei Deutscher Bank  

Jede Neueinstellung muss von Konzernchefs genehmigt werden

21.08.2019, 19:54 Uhr | rtr

Deutsche Bank: Bosse sollen weltweit jede Neueinstellung abnicken. Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank: Bei Einstellungen will er jetzt noch mehr mitreden. (Quelle: imago images/Sven Simon)

Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank: Bei Einstellungen will er jetzt noch mehr mitreden. (Quelle: Sven Simon/imago images)

Bei der Deutschen Bank sollen nur noch Jobs besetzt werden, die für die neue Konzernstrategie notwendig sind. Dafür greifen die Konzernchefs zu einer drastischen Maßnahme.

Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing nimmt seine Manager bei Personaleinstellungen enger an die Kandare. Weltweit müssen künftig sämtliche Stellenneubesetzungen von Sewing, Finanzchef James von Moltke und Karl von Rohr, der im Vorstand für Personalthemen zuständig ist, genehmigt werden, wie aus einem internen Schreiben an Mitarbeiter der Bank hervorgeht.

Das Ziel sei, dadurch nur die Jobs zu besetzen, die für die Umsetzung der neuen Konzernstrategie als notwendig erachtet würden. Bisher konnten die Leiter der einzelnen Geschäftssparten selbst entscheiden, ob und wen sie einstellen.

Interne Bewerber sollen bevorzugt werden

Bei dem Prozess gehe es nicht um einen Einstellungsstopp, erläuterte Deutsche-Bank-Managerin Karen Meyer, die weltweit für Personalprozesse zuständig ist, in dem Schreiben. "Wichtig ist, dass wir auch weiterhin Mitarbeiter einstellen werden, aber dies noch selektiver als bisher. Nur so können wir unsere strategischen Ziele erreichen." Vorrang bei der Neubesetzung von Jobs sollen künftig interne Bewerber bekommen. Ende des Jahres will die Bank die neue Vorgehensweise bewerten.
 

 
Die Deutsche Bank will im Zuge ihrer Anfang Juli angekündigten Neuausrichtung weltweit 18.000 Arbeitsplätze streichen. Sewing macht den Aktienhandel dicht, andere Geschäftsbereiche werden zurechtgestutzt. Insgesamt dürfte der Umbau die Bank gut sieben Milliarden Euro kosten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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