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Fernbusanbieter DeinBus erneut insolvent: Der einstige Pionier ist pleite

Ungewisse Zukunft  

Fernbusanbieter DeinBus ist erneut insolvent

24.08.2019, 17:07 Uhr | dpa

Fernbusanbieter DeinBus erneut insolvent: Der einstige Pionier ist pleite. Ein Fahrzeug des Anbieters "DeinBus": Das Unternehmen wurde von Studenten gegründet und bietet seine Dienste seit 2009 an. (Quelle: dpa/Frank Rumpenhorst)

Ein Fahrzeug des Anbieters DeinBus: Das Unternehmen wurde von Studenten gegründet und bietet seine Dienste seit 2009 an. (Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa)

DeinBus war einer der ersten Anbieter von Busreisen in Deutschland. Jetzt droht die Pleite. Steht der Fernbuspionier vor dem endgültigen Aus?

Der Offenbacher Fernbuspionier DeinBus steht vor einer ungewissen Zukunft. Wie jetzt bekannt wurde, hat die DeinBus Verkehrs-GmbH bereits am 12. August 2019 abermals Insolvenz angemeldet. Das bestätigte ein Sprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters Miguel Grosser. Bis Ende Oktober solle entschieden werden, wie es mit der Firma weitergehe.

DeinBus betreibt mit 56 Mitarbeitern Busstrecken unter anderem in der Wetterau und im Main-Kinzig-Kreis. Der Nahverkehr sei bis Ende Oktober sichergestellt, sagte der Sprecher. Zudem vermittelt die Firma, die 50 Fahrer beschäftigt, Strecken im Fernverkehr, etwa nach München, Aachen oder Prag.

Insolventer Partner brachte DeinBus in Schwierigkeiten

Ursache der Insolvenz war den Angaben zufolge, dass DeinBus Leistungen eines Partners erbringen sollte, der seinerseits Insolvenz anmeldete. Das habe die Firma überfordert, erklärte der Sprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters. 

Der von Studenten gegründete Fernbusbetreiber DeinBus bietet seine Dienste seit 2009 an. Der erste Bus der Offenbacher fuhr zwischen Frankfurt und Köln. 2011 trug DeinBus mit einem juristischen Sieg gegen die Deutsche Bahn zur Liberalisierung des Fernbusverkehrs in Deutschland bei, der heute vom Anbieter Flixbus dominiert wird.

 
2014 hatte DeinBus wegen Überschuldung und drohender Zahlungsunfähigkeit erstmals Insolvenz beantragt. Damals wurde die vergleichsweise kleine Firma Opfer des Verdrängungswettbewerbs in der Branche, konnte aber dank eines Investors weitermachen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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