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Gold: Neuer Preisrekord in Euro erreicht – Höchststand seit Jahren


Höchststand seit 2013  

Gold: Neuer Preisrekord erreicht

26.08.2019, 14:45 Uhr | dpa

Gold: Neuer Preisrekord in Euro erreicht – Höchststand seit Jahren. Goldbarren in unterschiedlichen Größen: Der Höhenflug beim Goldpreis geht weiter. (Quelle: Sven Hoppe/dpa)

Goldbarren in unterschiedlichen Größen: Der Höhenflug beim Goldpreis geht weiter. (Quelle: Sven Hoppe/dpa)

Gold ist so wertvoll wie lange nicht mehr. Der Goldpreis hat in US-Dollar einen Höchststand seit 2013 verzeichnet – und in Euro sogar ein neues Rekordhoch erreicht.

Wegen der jüngsten Zuspitzung im Handelskonflikt zwischen den USA und China hat der Goldpreis in US-Dollar einen Höchststand erreicht. In der Nacht auf Montag wurde eine Feinunze (31,1 Gramm) zeitweise für 1.555,07 US-Dollar gehandelt. Damit war das Edelmetall so wertvoll wie seit April 2013 nicht mehr.

Neues Rekordhoch

In Euro gerechnet, erreichte der Goldpreis sogar ein neues Rekordhoch bei 1.393,68 Euro je Feinunze. Zuletzt hatte die Sorge vor einer Eskalation des Handelskonflikts den Goldpreis immer wieder angetrieben.

Bis zum Vormittag musste der Goldpreis aber wieder einen Teil der frühen Gewinne abgeben und wurde zuletzt für 1.533 Dollar gehandelt. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor am Rande des G7-Gipfels überraschend eine Verhandlungslösung ins Spiel gebracht.

USA und China zu Verhandlungen bereit

"China will einen Deal machen", sagte Trump im französischen Biarritz und sprach weiter von einem Telefongespräch zwischen Vertretern der US-Regierung und der Regierung in Peking, das laut Trump am Sonntag stattgefunden habe. Die USA würden das Angebot der Chinesen annehmen und zu den Verhandlungen zurückkehren, so Trump.

Am Freitag hatte sich der Handelskonflikt noch gefährlich zugespitzt. Nachdem Chinas Regierung neue Strafzölle auf US-Einfuhren angekündigt hatte, holte US-Präsident Donald Trump sofort zum Gegenschlag aus und kündigte ebenfalls höhere US-Strafzölle auf chinesische Waren an.


Offenbar versucht auch China, die Wogen wieder etwas zu glätten. "Wir sind gewillt, die Probleme durch Beratungen und Kooperationen mit einer ruhigen Haltung zu lösen", sagte Liu He, chinesischer Vizepremierminister und in der Regierung für die Verhandlungen mit den USA zuständig, am Montag laut dem Wirtschaftsmagazin "Caixin".

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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