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Deutsche Bank: Eigener Konzern-Chef Sewing kauft Aktien im großen Stil

Fast eine Million Euro  

Konzernchef kauft in großem Stil Deutsche-Bank-Aktien

02.09.2019, 16:20 Uhr | dpa

Deutsche Bank: Eigener Konzern-Chef Sewing kauft Aktien im großen Stil. Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank: Sewing will mit seinen Aktienkäufen signalisieren, dass er voll und ganz hinter dem Radikalumbau des größten deutschen Geldhauses steht. (Archivbild) (Quelle: dpa/Arne Dedert)

Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank: Sewing will mit seinen Aktienkäufen signalisieren, dass er voll und ganz hinter dem Radikalumbau des größten deutschen Geldhauses steht. (Archivbild) (Quelle: Arne Dedert/dpa)

Christian Sewing, Chef der Deutschen Bank, will Tatendrang demonstrieren. Aus diesem Grund investiert er einen Teil seines eigenen Gehalts in die Deutsche Bank – in Form von Aktienkäufen.

Deutsche-Bank-Chef Sewing macht seine Ankündigung wahr und steckt in den nächsten Jahren einen Teil seines monatlichen Einkommens in Aktien des Dax-Konzerns. Quasi per Dauerauftrag werden von diesem September an bis Ende Dezember 2022 monatlich 15 Prozent von Sewings Netto-Vorstandsvergütung in Papiere der Deutschen Bank investiert.

Gesamteinsatz von 840.000 Euro

Die Käufe erfolgen jeweils am 22. des Monats bzw. am darauffolgenden Börsenhandelstag, wie aus einer am Montag verbreiteten Pflichtmitteilung für die Börse hervorgeht. Über die Laufzeit von 40 Monaten ergibt diese einen Gesamteinsatz von etwa 850.000 Euro.

Sewing will damit signalisieren, dass er voll und ganz hinter dem Radikalumbau des größten deutschen Geldhauses steht. Kurz nach der Vorstellung der Pläne Anfang Juli 2019 hatte Sewing gesagt, er wolle "mit gutem Beispiel vorangehen": "Ich habe beschlossen, in den nächsten Jahren einen erheblichen Teil meines Festgehalts zu investieren."


Sewing will mit einer grundlegenden Neuausrichtung die Dauerkrise der Deutschen Bank beenden. Die Zahl der Vollzeitstellen soll bis Ende 2022 um rund 18.000 auf weltweit 74.000 gesenkt werden. Das Investmentbanking, das der Bank milliardenschwere Strafen einbrockte, wird kräftig gestutzt. Die Kosten für den Umbau in Höhe von rund 7,4 Milliarden Euro will die Bank aus eigener Kraft stemmen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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