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Aktien Frankfurt Ausblick: Optimismus im Handelsstreit dürfte weiter antreiben


Aktien Frankfurt Ausblick: Optimismus im Handelsstreit dürfte weiter antreiben

11.10.2019, 08:23 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die gewachsene Zuversicht im Handelskonflikt zwischen den USA und China dürfte dem Dax zum Wochenschluss weiteren Rückenwind liefern. Der X-Dax als Indikator für den deutschen Leitindex Dax signalisierte knapp eine Stunde vor der Eröffnung ein Plus von 0,57 Prozent auf 12 234 Punkte. Auch der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx steuert auf einen freundlichen Start zu.

Damit dürfte sich die Erholung fortsetzen, nachdem der Dax im Sog eines schwachen Oktober-Starts noch deutlich unter die Marke von 12 000 Punkten gerutscht war. Anklang fanden bei den Investoren nun positive Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump zum Verlauf der neuen Gesprächsrunde. Die Verhandlungen liefen "wirklich gut", sagte er.

"Aktuell sieht es ganz danach aus, als könne ein 'Mini-Deal' abgeschlossen werden", sagte Expertin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank in einem Kommentar. Am Freitag will Trump sich nun persönlich mit dem Leiter der chinesischen Delegation, Vizepremier Liu He, treffen. Nguyen stellt zwar den Charakter eines Erfolgs in Frage. "Was zählt, ist, dass ein solches Teil-Abkommen eine weitere Runde von Zollerhöhungen verhindern dürfte", so die Expertin.

Börsenexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners sieht "Optimismus an allen Fronten", zumal es auch Fortschritte in den Brexit-Gesprächen gebe. Nach einer angedeuteten Annäherung zwischen Großbritannien und Irland berät am Freitag die Europäische Union über Chancen auf einen Kompromiss mit London. "Die Wahrscheinlichkeit für einen geordneten Brexit Ende Oktober war in den vergangenen Monaten nie höher als aktuell", so Altmann.

Für einen Paukenschlag auf Unternehmensseite sorgte der Rücktritt des bisherigen SAP -Chefs Bill McDermott. Die Vorstandsmitglieder Jennifer Morgan und Christian Klein sollen als Führungsduo mit sofortiger Wirkung seine Nachfolge antreten. Zugleich gab der Software-Konzern Quartalszahlen bekannt, die laut Analyst Mark Moerdler von Bernstein die Markterwartungen übertrafen. Dies überlagerte bei Anlegern den Chefwechsel, vorbörslich ging es für die SAP-Aktien um 3,5 Prozent hoch.

Anders war die vorbörsliche Lage beim Modekonzern Hugo Boss, der seine Aktionäre nach einem trägen dritten Jahresviertel mit einer Gewinnwarnung verschreckte. Entsprechend sackten die Aktien vorbörslich um 6,4 Prozent ab. Abstufungen der Papiere durch die Analysehäuser RBC, HSBC und die Societe Generale waren die direkte Folge.

Eckdaten gab es zudem noch vom SDax -Wert Shop Apotheke. Diese kamen gut an am Markt, es ging für die Aktie vorbörslich um 1,8 Prozent hoch. Der Online-Medikamentenhändler hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres von gestiegenen Bestellungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz profitiert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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