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Iran-Konflikt: Spannungen am Golf treiben Gold- und Rohölpreis nach oben


Iranischer General getötet  

Spannungen am Golf treiben Gold- und Rohölpreis nach oben

03.01.2020, 10:48 Uhr | dpa-AFX, dpa, rtr, t-online

Iran-Konflikt: Spannungen am Golf treiben Gold- und Rohölpreis nach oben. Goldbarren: Die Eskalation der Spannungen in der Golfregion treibt Anleger in Gold. (Quelle: imago images/Science Photo Library)

Goldbarren: Die Eskalation der Spannungen in der Golfregion treibt Anleger in Gold. (Quelle: Science Photo Library/imago images)

Der Goldpreis und der Ölpreis sind am Freitag infolge einer schweren Verschärfung der Spannungen zwischen den USA und dem Iran weiter gestiegen.

Aus Furcht vor Lieferausfällen decken sich Anleger am Freitag mit Rohöl ein. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 68,18 US-Dollar. Das waren 1,93 Dollar mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,70 Dollar auf 62,88 Dollar.

Zeitweise waren die Erdölpreise noch deutlicher gestiegen. Der US-Ölpreis erreichte mit 63,84 Dollar den höchsten Stand seit Mai 2019. Damit wurde sogar der Höchststand vom vergangenen September übertroffen, der nach einem schweren Angriff auf saudi-arabische Ölanlagen markiert worden war. Der Preis für Nordseeöl kletterte am Freitag bis auf 69,16 Dollar.

Goldpreis legt weiter zu

Auch der Wert des Edelmetalls steigt weiter. In der Spitze kostete eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) des Edelmetalls knapp 1.544 US-Dollar und damit so viel wie seit vergangenen September nicht mehr. Zum Vortag erhöhte sich der Goldpreis damit um fast 15 Dollar.

Bereits in den vergangenen Tagen hatte das Krisenmetall Gold von den Spannungen zwischen den USA und Iran profitiert.

USA-Iran-Spannungen verschärft

Auslöser des jüngsten Preisanstiegs von Rohöl und Gold war die Tötung eines iranischen Generals durch einen US-Raketenangriff im Irak. Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei kündigte schwere Vergeltung an.

Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat sich in den vergangen Tagen nochmals verschärft, nachdem die US-Botschaft in Bagdad durch Demonstranten angegriffen worden war. Die USA weisen dem Iran die Schuld zu, die islamische Republik weist dies von sich.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, dpa-afx, Reuters

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