Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Börse & Märkte > Börsen News > Eigene >

Covestro-Aktie knickt ein – kritische Mainfirst-Studie und Iran-Konflikt


Niedrige Umsatzerwartungen  

Covestro knickt ein – kritische Mainfirst-Studie und Iran-Krise

06.01.2020, 15:58 Uhr | dpa-AFX

Covestro-Aktie knickt ein – kritische Mainfirst-Studie und Iran-Konflikt. Dax-Anzeigetafel: Der Covestro-Kurs litt die vergangenen beiden Jahre unter einem Rückgang der zuvor außergewöhnlich stark gestiegenen Preise, etwa für ein Schaumstoffvorprodukt. (Quelle: imago images/STPP)

Dax-Anzeigetafel: Der Covestro-Kurs litt die vergangenen beiden Jahre unter einem Rückgang der zuvor außergewöhnlich stark gestiegenen Preise, etwa für ein Schaumstoffvorprodukt. (Quelle: STPP/imago images)

Die Aktien des Chemiekonzerns Covestro sind im Dax gefallen und bilden derzeit den letzten Platz. Experten des Investmenthauses Jefferies sind jedoch insgesamt optimistischer als die Analysten von Mainfirst.

Covestro-Aktien sind am Montag als Dax -Schlusslicht um 4,58 Prozent auf 39,98 Euro gefallen. Dabei rutschten die Papiere des Chemiekonzerns unter 41 Euro und rissen zudem eine Kurslücke nach unten auf. Ein Händler verwies auf eine kritische Studie des Investmenthauses Mainfirst. Der Analyst bestätigte sein Verkaufsvotum und senkte das Kursziel von 41 auf 38 Euro. Er begründete das mit deutlich niedrigeren Umsatz- und Gewinnerwartungen.

Konflikt zwischen USA und Iran belastet Chemiewerte

Hinzu kam zum Wochenstart Unsicherheit mit Blick auf die Lage in Nahost, eine mögliche Eskalation der Spannungen zwischen den USA und dem Iran belastete Chemiewerte europaweit. Der Branchenindex Stoxx Europe 600 Chemicals war mit minus 1,58 Prozent unter den größten Verlierern im Branchentableau. Aktien von Evonik, Lanxess und BASF fielen zwischen 1,1 und 2,5 Prozent.

Der Covestro-Kurs litt die vergangenen beiden Jahre unter einem Rückgang der zuvor außergewöhnlich stark gestiegenen Preise etwa für das Schaumstoffvorprodukt Methylendiphenyldiisocyanat (MDI). Hierzu äußerten sich die Experten des Investmenthauses Jefferies nun aber positiv. Angesichts der aufgehellten Unternehmensstimmung in China und einer anziehenden Autoproduktion könnten die MDI-Preise bald wieder deutlich zulegen, erklärten sie in einer Studie. Sie sind damit insgesamt optimistischer für Covestro als die Analysten von Mainfirst.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: