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Ölpreise erholen sich nach Corona-Schock – Opec diskutiert Maßnahmen


Aufatmen an den Märkten  

Ölpreise erholen sich nach Corona-Schock

04.02.2020, 13:53 Uhr | dpa, sth

Ölpreise erholen sich nach Corona-Schock – Opec diskutiert Maßnahmen. Ölpumpe in Saudi-Arabien: Der Ausbruch des Coronavirus wirkt sich auch auf die Ölpreise aus. (Archivbild) (Quelle: Getty Images/Joe Raedle )

Ölpumpe in Saudi-Arabien: Der Ausbruch des Coronavirus wirkt sich auch auf die Ölpreise aus. (Archivbild) (Quelle: Joe Raedle /Getty Images)

Der Ausbruch des Coronavirus beschäftigt auch die Rohstoffmärkte. Dass die Auswirkungen noch unklar sind, verunsichert viele Händler. Die Folge: Die Ölpreise stürzten ab. Das scheint sich nun zu ändern.

Eine Pause für die Talfahrt: Die Ölpreise sind am Dienstagmorgen wieder leicht gestiegen. In der Nacht zuvor waren sie auf den tiefsten Stand seit gut einem Jahr gefallen. Das hat auch etwas mit dem Coronavirus zu tun.

Dass die wirtschaftlichen Folgen der Krankheit noch unklar sind, verunsicherte zuletzt viele Händler und Makler an den Börsen. Für China rechnen Ökonomen zum Beispiel schon mit einer deutlichen Verlangsamung des Wachstums im ersten Vierteljahr.

In der Nacht zu Dienstag waren die Rohölpreise so niedrig wie lange nicht mehr: Amerikanisches Rohöl kostete weniger als 50 US-Dollar je Barrel – so wie zuletzt im Januar 2019.

Ölpreise stoppen vorerst Talfahrt – Opec-Treffen im Fokus

Seit dem frühen Morgen steigen die Ölpreise wieder. Händler begründeten dies mit der Hoffnung darauf, dass die chinesischen Behörden alles Erdenkliche zur Eingrenzung des Coronavirus tun dürften.

Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete am Dienstagmorgen 54,95 US-Dollar. Das waren etwa 50 Cent mehr als am Montag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte WTI stieg um 57 Cent auf 50,68 Dollar.

Mit den globalen Konsequenzen des Coronavirus beschäftigen sich am Dienstag auch Fachleute der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) sowie weiterer großer Ölproduzenten. Sie kommen in Wien zu einem Treffen zusammen, um die Folgen der Corona-Krise für ihr Geschäft zu besprechen.

Experten halten es für möglich, dass die Förderstaaten ihre Ölproduktion weiter einschränken werden. Eine solche Angebotsverknappung könnte dafür sorgen, dass die Ölpreise weiter steigen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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