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Wegen Coronavirus: Fabel-Marke – Goldpreis auf höchstem Stand seit sieben Jahren


Wegen Coronavirus  

Goldpreis auf dem höchsten Stand seit sieben Jahren

21.02.2020, 12:30 Uhr | dpa-AFX, mak

Wegen Coronavirus: Fabel-Marke – Goldpreis auf höchstem Stand seit sieben Jahren. Der Goldpreis geht durch die Decke. (Quelle: imago images/Science Photo Library)

Goldbarren: Der Goldpreis geht durch die Decke. (Quelle: Science Photo Library/imago images)

Gold auf Rekordjagd: Das Edelmetall erreichte in Dollar notiert seinen höchsten Wert seit sieben Jahren – in Euro sogar ein neues Allzeithoch. Das liegt auch an der Ausbreitung des Coronavirus.

Der Goldpreis hat am Freitag den Höhenflug der vergangenen Handelstage fortgesetzt und den höchsten Stand seit sieben Jahren erreicht. Unter anderem lässt die Sorge vor den wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise die Investoren weiter verstärkt in das Edelmetall investieren. Gold gilt Anlegern häufig als sichere Anlage.

Zeitweise wurde eine Feinunze (31,1 Gramm) an der Börse in London für 1631,01 US-Dollar gehandelt. Das Edelmetall war damit so wertvoll wie seit Februar 2013 nicht mehr.

Gold wird auf dem Weltmarkt in US-Dollar gehandelt. In Euro umgerechnet erreichte der Goldpreis mit 1511,32 Euro sogar den höchsten Stand denn je.

Niedrige Zinsen treiben Gold-Nachfrage

Rohstoffexperte Daniel Briesemann von der Commerzbank verwies auf eine unverändert starke Goldnachfrage durch Finanzinvestoren. Demnach seien die Zuflüsse in Gold-ETFs, also Wertpapiere, die zum Teil mit physischem Gold hinterlegt werden, zuletzt weiter gestiegen.

Generell wird der Goldpreis auch durch die extrem niedrigen Zinsen in zahlreichen großen Volkswirtschaften der Welt angetrieben. Nach Einschätzung des Experten Briesemann wird am Markt mittlerweile auf noch tiefere Zinsen spekuliert und daher verstärkt Gold nachgefragt.

Demnach könnten die chinesische Notenbank – aber auch andere führende Zentralbanken – ihre Leitzinsen weiter senken. So sollen die Folgen der Coronavirus-Krise für die konjunkturelle Entwicklung abgemildert werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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