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Folgen des Coronavirus: Handel an der Wall Street ausgesetzt

Massive Kursverluste  

Handel an der Wall Street vorübergehend ausgesetzt

09.03.2020, 15:39 Uhr | fls, dpa

Folgen des Coronavirus: Handel an der Wall Street ausgesetzt. Ein Aktienhändler an der New Yorker Börse: Wegen großer Kursverluste wurde der Handel kurzzeitig ausgesetzt. (Quelle: dpa/Richard Drew)

Ein Aktienhändler an der New Yorker Börse: Wegen großer Kursverluste wurde der Handel kurzzeitig ausgesetzt. (Quelle: Richard Drew/dpa)

Panik an den weltweiten Börsen: Nachdem zunächst die Aktienkurse in Asien und Europa fielen, bricht nun auch die New Yorker Börse ein. Die Kursverluste sorgten für eine kurzzeitige Unterbrechung des Handels.

Das Coronavirus und ein Ölpreis-Crash haben den US-Aktienmarkt am Montag einbrechen lassen. Nach panikartigen Verkäufen unmittelbar nach der Startglocke wurde der Aktienhandel für 15 Minuten unterbrochen. Nach der Wiederaufnahme des Handels büßte der Dow Jones Industrial zuletzt gut fünf Prozent auf 24.530,08 Zähler ein.

Der Dow Jones fiel dadurch auf den tiefsten Stand seit Anfang 2019. In den vergangenen zwei Wochen hatte der amerikanische Leitindex fast elf Prozent verloren. Der marktbreite S&P 500 verlor 5,2 Prozent auf 2819,25 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 4,4 Prozent auf 8159,42 Zähler abwärts.

Zu den Folgen des Coronavirus für die Weltwirtschaft kam am Montag ein Absturz der Ölpreise als zusätzliche Belastung hinzu. Nach gescheiterten Verhandlungen führender Ölstaaten über eine Drosselung der Fördermenge erlebte der Ölmarkt den stärksten Preiseinbruch seit fast 30 Jahren.

Aktien der Ölkonzerne fallen um fast zehn Prozent

Wie zuvor schon in Europa und Asien, gerieten Aktien der Energiebranche unter massiven Druck. ExxonMobil büßten 8 Prozent ein und Chevron 9,4 Prozent. Der Preis für die US-Ölsorte WTI sackte um fast ein Fünftel ab. Andere Branchenwerte traf es noch schwerer:

Für die Papiere des Ölkonzerns ConocoPhillips ging es um 25 Prozent steil abwärts. Occidental Petroleum brachen gar um 40 Prozent ein. Vom Ausverkauf erfasst wurden auch Dienstleister und Ausrüster der Öl- und Gasproduzenten: Die Aktien von Schlumberger und Halliburton büßten mehr als 30 Prozent ein.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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