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Corona könnte für mehr Insolvenzen sorgen

Angst vor Pandemie  

Coronavirus könnte für mehr Insolvenzen sorgen

09.03.2020, 17:43 Uhr | mak, dpa

Corona könnte für mehr Insolvenzen sorgen. Ein Azubi an einer Werkzeugmaschine in Remscheid: Das Risiko für eine Insolvenz kann durch das Coronavirus drastisch steigen. (Quelle: imago images/Rupert Oberhäuser)

Ein Azubi an einer Werkzeugmaschine in Remscheid: Das Risiko für eine Insolvenz kann durch das Coronavirus drastisch steigen. (Quelle: Rupert Oberhäuser/imago images)

Das Coronavirus hat ganz konkrete Auswirkungen auf viele Firmen. Experten warnen jetzt: Das Risiko von Unternehmen, insolvent zu gehen, könnte dramatisch steigen.

Der Sanierungsexperte Lucas Flöther hat vor einem rasant steigenden Insolvenzrisiko durch die Ausbreitung des Coronavirus gewarnt. "Corona ist auf jeden Fall ein Katalysator", sagte der Sprecher des Verbandes Insolvenzverwalter Deutschlands (VID) der Deutschen Presse-Agentur.

Dabei seien Firmen besonders gefährdet, die sich schon seit Jahren nur dank des Niedrigzinses über Wasser halten. "Man könnte sagen, bei den Unternehmen ist es wie beim Menschen: Jene, die schon kränkeln, sind besonders gefährdet."

VID-Experte Flöther warb dafür, die Anmelderegeln für eine Insolvenz zu lockern. Die aktuell geltenden Fristen seien sehr strikt und Firmenchefs hafteten dafür. Viele Unternehmen dürften wegen der einbrechenden Geschäfte derzeit nicht in der Lage sein, die Kriterien der langfristigen Finanzierung zu erfüllen. Eine weitere Möglichkeit könnten Notkredite für besonders betroffene Branchen sein, so der Experte.

Bundesregierung hat Corona-Paket auf den Weg gebracht

Die Bundesregierung hatte in der Nacht zu Montag ein Maßnahmen-Paket beschlossen, um mögliche negative Folgen für die Wirtschaft abzufedern. Mit zahlreichen Beschränkungen wird derzeit versucht, die Ausbreitung des Sars-CoV-2-Virus weltweit zu begrenzen.

Wirtschaftsexperte Flöther begleitete zuletzt unter anderem die Insolvenz der einst zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft Air Berlin sowie die Sanierungsbemühungen beim Ferienflieger Condor.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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