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Coronavirus-Fall bei der EZB – 100 Mitarbeiter in Quarantäne

Erste Banken betroffen  

Coronavirus-Fall bei der EZB – 100 Mitarbeiter im Homeoffice

10.03.2020, 08:51 Uhr | fls, rtr, dpa

Coronavirus-Fall bei der EZB – 100 Mitarbeiter in Quarantäne. Der Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main: Rund 100 Mitarbeiter der EZB müssen wegen eines bestätigen Coronavirus-Fall Zuhause bleiben. (Quelle: imago images)

Der Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main: Rund 100 Mitarbeiter der EZB müssen wegen eines bestätigen Coronavirus-Fall Zuhause bleiben. (Quelle: imago images)

Das Coronavirus trifft das Frankfurter Bankenviertel nun direkt: Sowohl bei der Deutschen Bank als auch bei der Europäischen Zentralbank sorgt das Virus für Vorsichtsmaßnahmen und Homeoffice.

Die Finanzmärkte hat das Coronavirus schon fest im Griff – jetzt sind die Mitarbeiter der ersten Kreditinstitute auch direkt betroffen: Ein Mitarbeiter der Deutschen Bank in Frankfurt am Main sei positiv auf das Coronavirus getestet worden, teilte das Geldhaus am Dienstag mit. In der Europäischen Zentralbank (EZB) sorgte ein ein bestätigter Fall dafür, dass rund 100 Mitarbeiter Zuhause bleiben müssen.

Im Deutsche Bank Campus (DBC) würden die Teams im Handel und in den Infrastrukturbereichen aus Sicherheitsgründen aufgeteilt. Diese Maßnahme solle zunächst bis zum 27. März gelten. Dazu nutze die Bank auch ihren Notfallstandort. Zudem werde ein Teil der Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten. Finanzkreisen zufolge ist von der Maßnahme eine höhere zweistellige Zahl von Mitarbeitern betroffen.

Auch die EZB meldete in der Nacht zum Dienstag einen ersten bestätigten Corona-Fall in den Reihen ihrer Angestellten. Ein Mitarbeiter sei positiv auf den Erreger getestet worden, teilte die EZB mit. Rund 100 Kollegen, die in der Nähe des Betroffenen gearbeitet haben, sollen als Vorsichtsmaßnahme demnach nun von zu Hause aus arbeiten. "Potenziell betroffene" Büros würden gründlich gereinigt.


EZB testet Notfall: 3.700 Beschäftigte im Homeoffice

Die EZB hatte erst am Montag den Notfall getestet und ihre rund 3.700 Beschäftigten in Frankfurt am Main aufgefordert, von zu Hause zu arbeiten. Mit dem eintägigen Homeworking-Test sollte vor allem die IT-Infrastruktur der Zentralbank getestet werden – also etwa das Funktionieren der Datenübermittlung. Der Test sei "erfolgreich" verlaufen, erklärte die EZB.

Die EZB hatte bereits in der vergangenen Woche erste Vorsichtsmaßnahmen wegen der Ausbreitung des Coronavirus getroffen. Die Mitarbeiter sollen auf nicht unbedingt nötige Dienstreisen verzichten, alle nicht notwendigen Besuche sollen unterbleiben, Konferenzen in den Räumlichkeiten der EZB wurden verschoben.

Am Donnerstag trifft sich der EZB-Rat zu seiner nächsten geldpolitischen Sitzung. Beraten werden die Ratsmitglieder über zusätzliche Maßnahmen zur Stützung der Wirtschaft in der Eurozone wegen der Belastungen durch die Coronavirus-Epidemie.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, Reuters

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