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Wall Street erholt sich nach "Schwarzem Montag"


Hoffen auf Trump  

Nach "Schwarzem Montag": Kurse an der Wall Street steigen

10.03.2020, 15:20 Uhr | top, rtr, dpa

Wall Street erholt sich nach "Schwarzem Montag". Schutz vor Coronavirus in der "Wall Street": Ein Mann mit Atemmaske läuft an der New York Stock Exchange vorbei. Am Montag hat die Börse einen historischen Tiefpunkt erreicht.  (Quelle: Reuters/Andrew Kelly)

Schutz vor Coronavirus in der "Wall Street": Ein Mann mit Atemmaske läuft an der New York Stock Exchange vorbei. Am Montag hat die Börse einen historischen Tiefpunkt erreicht. (Quelle: Andrew Kelly/Reuters)

Nach den panikartigen Verkäufen zum Wochenbeginn haben sich die Aktienkurse der amerikanischen Leitinidizes am Dienstag etwas erholt. Die Anleger hoffen auf Maßnahmen von US-Präsident Donald Trump.

Die Hoffnung auf ein milliardenschweres Konjunkturprogramm der Regierung in Washington lockt Anleger zurück in den US-Aktienmarkt. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 stiegen zur Eröffnung am Dienstag um jeweils mehr als drei Prozent, nachdem sie am "schwarzen Montag" um jeweils mehr als sieben Prozent eingebrochen waren.

Als Reaktion auf den größten Kursrutsch seit Jahren stellte US-Präsident Donald Trump Steuersenkungen und andere Maßnahmen in Aussicht, die er am Dienstag vorstellen will. "Für eine Rückkehr der Zuversicht und eine Erholung der Wirtschaftsaktivität braucht es aber klare Hinweise, dass sich die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt", warnte Holger Schmieding, Chef-Volkswirt der Berenberg Bank.

Amerikanische Ölriesen erholen sich

Zu den größten Kursgewinnern zählten die Ölkonzerne, die am Montag wegen des Ölpreis-Kollapses starke Verluste verzeichneten. Die Aktien von Chevron und Exxon stiegen am Mittwoch zum Handelsbeginn um bis zu zehn Prozent. Die Papiere von Schieferöl-Förderern wie Marathon, Occidental oder Apache gewannen sogar bis zu 33 Prozent.

Francois Rimeu, Chef-Anlagestratege des Vermögensverwalters La Francaise, warnte allerdings vor einer Pleitewelle in der ÖlbrancheDenn der Preis ist immer noch zu niedrig. 

Wegen des aufwendigen Fracking-Verfahrens benötigten diese Firmen einen Ölpreis von 45 bis 50 Dollar je Barrel (159 Liter), um profitabel zu sein. Die US-Sorte WTI verteuerte sich am Dienstag immerhin um acht Prozent auf 33,65 Dollar, nachdem ihr Preis am Montag um ein Viertel abgestürzt war.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen Reuters, dpa

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