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Coronavirus: Lufthansa streicht 23.000 Flüge – diese Regionen sind betroffen


Bis Ende April  

Coronavirus: Lufthansa streicht 23.000 Flüge

11.03.2020, 16:35 Uhr | top, dpa, rtr

Coronavirus: Lufthansa streicht 23.000 Flüge – diese Regionen sind betroffen. Einige Lufthansa-Maschinen bleiben am Boden: Der Konzern hat wegen des Coronavirus 23.000 Flüge in der Zeit bis zum 24. April 2020 gestrichen.  (Quelle: imago images/Arnulf Hettrich)

Einige Lufthansa-Maschinen bleiben am Boden: Der Konzern hat wegen des Coronavirus 23.000 Flüge in der Zeit bis zum 24. April 2020 gestrichen. (Quelle: Arnulf Hettrich/imago images)

Die Lufthansa und ihre Töchter streichen auch im April die Flugpläne zusammen. Betroffen sind 23.000 Flüge – vor allem in Europa und Asien. Kunden können aber kostenlos umbuchen.

Der Lufthansa-Konzern hat seine Ankündigungen wahr gemacht und wegen des Coronavirus 23.000 Flüge bis zum 24. April gestrichen. Weitere Annullierungen seien sowohl für diese Wochen als auch für einen späteren Zeitraum zu erwarten, erklärte das Unternehmen am Mittwoch in Frankfurt.

Die Kapazitätsanpassungen betreffen hauptsächlich Europa, Asien und den Nahen Osten. Bei den Streichungen werde darauf geachtet, sämtliche Ziele mit mindestens einer Gruppen-Airline erreichbar zu halten. Der Konzern hat rund 780 Flugzeuge in der Flotte, die im vergangenen Jahr durchschnittlich 3.226 Flüge pro Tag absolviert haben.

Die Lufthansa-Verantwortlichen hatten bereits vergangene Woche angekündigt, dass Kurzarbeit geplant sei und wegen der Virus-Ausbreitung die Flugkapazität – abhängig von der weiteren Entwicklung der Nachfrage – in den nächsten Wochen um bis zu 50 Prozent zu reduzieren.

Umbuchungen ohne Gebühren möglich

Die Airlines des Konzerns hatten bereits mit flexibleren Umbuchungsmöglichkeiten auf die Pandemie reagiert. Bis zum 31. März verzichten Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Air Dolomiti weltweit auf die Umbuchungsgebühren und bieten eine einmalige Umbuchung bei allen neu gebuchten Flügen an. Dies gelte für alle neu erworbenen Tickets, die Passagiere einmalig ohne Umbuchungsgebühr auf ein neues Datum bis zum 31. Dezember 2020 umbuchen können.

Die rasante Ausbreitung des Coronavirus bringt die internationale Luftfahrt immer stärker ins Trudeln. Mit den Absagen von immer mehr Messen und dem Ausfall von Dienst- und Urlaubsreisen brechen die Buchungen ein.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa und Reuters

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