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Coronavirus trifft den Bahn-Fernverkehr stark

Weniger Passagiere  

Coronavirus trifft den Bahn-Fernverkehr stark

12.03.2020, 13:00 Uhr | mak, rtr

Coronavirus trifft den Bahn-Fernverkehr stark. ICE-Reisende am Berliner Hauptbahnhof: Wegen des Coronavirus fahren weniger Passagiere im Bahn-Fernverkehr. (Quelle: imago images/Rüdiger Wölk)

ICE-Reisende am Berliner Hauptbahnhof: Wegen des Coronavirus fahren weniger Passagiere im Bahn-Fernverkehr. (Quelle: Rüdiger Wölk/imago images)

Das Coronavirus setzt der Deutschen Bahn zu: Im März fuhren bis jetzt deutlich weniger Passagiere mit den Fernzügen als im gleichen Zeitraum 2019Die Krise könnte sich noch verschärfen.

Die Deutsche Bahn spürt die Corona-Krise nun auch im Fernverkehr – die Passagierzahlen sind stark gefallen. Seien im Januar und Februar noch um jeweils zehn Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr in IC und ICE unterwegs gewesen, so seien es in der ersten Märzwoche ein Viertel weniger gewesen, sagte Fernverkehrsvorstand Michael Peterson im Tourismusausschuss laut Mitteilung des Bundestages.

Für die laufende Woche erwarte die Bahn einen weiteren Rückgang um 40 Prozent. Die Menschen seien offenbar weit vorsichtiger und zurückhaltender als sonst, wenn es um Reisen gehe: "Wir beobachten die Situation weiter sorgfältig."

Nach Medienberichten: Bahn verpasst Umsatzziele

Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters aus Bahnkreisen hat der Konzern 2019 bereits seine Umsatz- und Gewinnziele knapp verpasst. Der Betriebsgewinn lag demnach bei 1,84 Milliarden Euro, der Umsatz bei 44,2 Milliarden. Geplant waren über 1,9 Milliarden Euro Gewinn und ein Umsatz von 45 Milliarden Euro.

Bereits vor Ausbruch der Coronakrise hatte die Bahn für 2020 mit 1,3 Milliarden Euro deutlich weniger Gewinn als 2019 geplant. Die internationale Logistiksparte Schenker, die stark auch in China und Asien engagiert ist, verzeichnete im Januar laut Reuters vorliegenden Zahlen bereits ein Umsatzminus von mehr als vier Prozent. Dies habe sich im Februar beschleunigt fortgesetzt, sagten Konzernvertreter.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters
  • Mitteilung des Bundestages

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