Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse >

Nach Corona-Krise: Aufatmen bei Autobauern in China

Nach Corona-Krise  

Aufatmen bei Autobauern in China

12.03.2020, 14:37 Uhr | mak, rtr

Nach Corona-Krise: Aufatmen bei Autobauern in China. Ein Mitarbeiter in einem VW-Werk in Chengdu, China: Der Absatz der Autobauer könnte im Sommer wieder steigen. (Quelle: imago images/Xinhua)

Ein Mitarbeiter in einem VW-Werk in Chengdu, China: Der Absatz der Autobauer könnte im Sommer wieder steigen. (Quelle: Xinhua/imago images)

Im Februar war der Absatz von Autos in China um 80 Prozent eingebrochen – wegen des Coronavirus. Zum Sommer könnte sich der Automarkt in dem Land in Ostasien aber wieder erholen. 

Der Automarkt in China könnte nach dem Einbruch durch die Corona-Krise bis zum Sommer wieder das Vorjahrsniveau erreichen. Im März sei noch ein Absatzminus von 40 bis 50 Prozent am Gesamtmarkt zu erwarten, so ein China-Manager von VW. Im Februar war der Absatz um 80 Prozent zurückgegangen, sagte er.

"Wenn der Trend vom März sich in den Folgemonaten weiter fortsetzte, könnte er bis Juni oder Juli wieder auf dem Niveau des Vorjahres sein." Es sei noch völlig offen, ob dann im zweiten Halbjahr am global größten Automarkt ein Boom einsetze – oder es nur eine Normalisierung gäbe.

Einerseits wachse der Wunsch der Verbraucher in China, sich ein eigenes Auto anzuschaffen, um nach den Erfahrungen mit der Virusepidemie die häufig überfüllten öffentlichen Verkehrsmittel zu meiden. Andererseits bleibe abzuwarten, wie stark die Kaufkraft unter den negativen Folgen der Coronakrise für die Wirtschaft des Landes leide. "Ein Ausblick auf den Gesamtmarkt ist derzeit nicht möglich", ergänzte der Manager.

VW-Manager: "Kein VW-Werk in Europa muss stillstehen"

Beim Autobauer Volkswagen sei die Produktion in fast allen Werken in China wieder angelaufen, erklärte er weiter. Allerdings werde erst im Ein-Schicht-Betrieb gearbeitet und derzeit auf zwei Schichten umgestellt. "China-Produktion unter Volldampf bedeutet aber 300 Tage Arbeit im Jahr mit drei Schichten."

Kritisch sei mittlerweile nur noch die Lieferung eines Bauteils aus China. "Deshalb muss kein Werk in Europa stillstehen." Das gelte auch für die VW-Produktion in Mexiko. "Es hat gut funktioniert, die Lieferkette aufrecht zu erhalten", betonte der VW-Manager.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal