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Corona-Krise: Fluggesellschaft KLM streicht bis zu 2.000 Jobs

Wegen Corona-Krise  

Fluggesellschaft streicht bis zu 2.000 Jobs

14.03.2020, 12:03 Uhr | dpa

Corona-Krise: Fluggesellschaft KLM streicht bis zu 2.000 Jobs. KLM Flugzeuge: Im März muss das Unternehmen mindestens 25 Prozent seiner Flüge streichen. (Quelle: imago images/AFLO)

KLM Flugzeuge: Im März muss das Unternehmen mindestens 25 Prozent seiner Flüge streichen. (Quelle: AFLO/imago images)

Bis zu 40 Prozent der Flüge muss KLM nach eigener Aussage in den nächsten Monaten streichen. Deshalb will das Unternehmen viele Stellen abbauen und auch andere Leistungen einstellen. 

Wegen der Auswirkungen der Corona-Krise auf den internationalen Luftverkehr streicht die niederländische Fluggesellschaft KLM bis zu 2.000 Jobs. Zahlreiche Flüge müssten abgesagt werden und Kurzarbeit sei unumgänglich, teilt das Unternehmen mit. Zur Begründung verwies KLM unter anderem auf das von den USA verhängte Einreiseverbot für Europäer.


"Durch die jüngsten Entwicklungen in den USA sind wir in eine Krise von bisher nicht gekanntem Ausmaß geraten und es ist klar, dass KLM einschneidende Maßnahmen ergreifen muss, um dieser außerordentlichen Situation die Stirn zu bieten", heißt es einer Erklärung der Gesellschaft.

Bis Juni: Fast die Hälfte der Flüge wird gestrichen

Im März müsse KLM mindestens 25 Prozent der Flüge streichen, von April bis Juni bis zu 40 Prozent. Für das zweite Quartal werde für die Beschäftigten – von Piloten bis zum Bodenpersonal – eine Arbeitszeitverkürzung um 30 Prozent angestrebt.

Zudem sollen Investitionsvorhaben im Umfang von bis zu 400 Millionen Euro auf Eis gelegt und Bonuszahlungen bis auf weiteres gestrichen werden. Derzeit beschäftigt die Fluggesellschaft nach Angaben der niederländischen Nachrichtenagentur ANP weltweit rund 33.000 Mitarbeiter. Der Personalabbau solle nach Möglichkeit durch Pensionierungen und ähnliche Maßnahmen erfolgen, um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden, erklärt KLM-Chef Pieter Elbers in einer Videobotschaft.  

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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