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Corona-Krise: Bundesregierung will feindliche Übernahmen verhindern

"Wirtschaftsangriffe"  

Bundesregierung warnt vor feindlichen Übernahmen

23.03.2020, 09:55 Uhr | AFP

Drastische Einschränkungen: Wann kommen die Corona-Hilfen für Kleinselbständige?

Veranstaltungen und Konzerte finden nicht mehr statt. Vielen Selbstständigen und Künstlern sind die Einnahmen weggebrochen. (Quelle: Reuters)

Drastische Einschränkungen: Wann die Corona-Hilfen für Kleinselbständige kommen, fragt sich unter anderem dieser Musiklehrer. (Quelle: Reuters)


Wegen der Corona-Krise sind viele Unternehmen unter Druck. Die Bundesregierung warnt nun vor "Wirtschaftsangriffen" und will feindliche Übernahmen aus dem Ausland verhindern. Wie genau, ist bislang unklar.

In der Bundesregierung gibt es die Sorge, dass die Corona-Krise Versuche der feindlichen Übernahme deutscher Unternehmen auslösen könnte. "Wir haben nicht nur einen viralen Angriff. Wir könnten auch einen Wirtschaftsangriff danach erleben", sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) der "Süddeutschen Zeitung". Finanziell durch die Krise geschwächte Firmen könnten ins Visier internationaler Investoren geraten.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) teilt diese Sorge. Das von der Bundesregierung geplante Hilfspaket solle die Unternehmen "auch vor unliebsamen Überraschungen" schützen, sagte er der "SZ" mit Blick auf mögliche Übernahme-Versuche.

"Große Finanzkraft" müsse eingesetzt werden

Scheuer betonte, dass es weltweites Interesse an erfolgreichen deutschen Unternehmen gebe, darunter im Bereich Mobilität und Infrastruktur. Die Bundesregierung wolle dafür sorgen, "dass wir diese Pläne von außen abwehren." Es gehe darum, "Wirtschaftskraft in Deutschland nach der Krise zu sichern."

Scholz sicherte zu, dass "die große Finanzkraft unseres Staates" eingesetzt werden solle, um die Bürger vor dem Virus, aber auch Unternehmen und Arbeitsplätze zu schützen. Das Bundeskabinett will am Montag in einer Sondersitzung das Corona-Hilfspaket auf den Weg bringen. Ein Nachtragshaushalt soll dem Bund erlauben, in diesem Jahr mehr als 150 Milliarden Euro neue Schulden aufzunehmen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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