Sie sind hier: Home > Finanzen > Corona-Krise >

Deutsche Bank schließt wegen Corona-Pandemie 200 Filialen in Deutschland

Weniger Kundenkontakt  

Deutsche Bank schließt wegen Pandemie 200 Filialen

23.03.2020, 12:26 Uhr | mak, AFP, dpa, rtr

Deutsche Bank schließt wegen Corona-Pandemie 200 Filialen in Deutschland. Deutsche-Bank-Filiale in Hamburg: Rund 200 Filialen schließen wegen der Corona-Ausbreitung. (Quelle: imago images/Waldmüller)

Deutsche-Bank-Filiale in Hamburg: Rund 200 Filialen schließen wegen der Corona-Ausbreitung. (Quelle: Waldmüller/imago images)

Um ihre Mitarbeiter und Kunden vor dem Coronavirus zu schützen, schließt die Deutsche Bank rund 200 Filialen. Die Bargeldversorgung sei jedoch sichergestellt, betonte das Finanzinstitut.

Die Deutsche Bank schließt ab Dienstag wegen der Corona-Pandemie vorübergehend rund 200 Filialen für die Kunden. Die Zahl der Filialen werde von bislang mehr als 500 auf rund 290 reduziert, teilte das Kreditinstitut am Montag mit.

Auch andere Banken und Sparkassen hatten ihre Filialnetze als Reaktion auf die Coronavirus-Ausbreitung vorübergehend ausgedünnt. Noch vor einer guten Woche hieß es in einer internen Mitteilung der Deutschen Bank an ihre Mitarbeiter, dass die Filialen vorerst geöffnet bleiben.

Schließung weiterer Filialen nicht ausgeschlossen

"Die Situation hat sich komplett geändert", sagte Christoph Blumenthal, Sprecher für das Privatkundengeschäft, t-online.de. Bis vor kurzem habe sich die Bank noch alles offen halten wollen. "Wir sehen ja, welche Dynamik das jetzt annimmt", sagte er.

Ob noch weitere Filialen geschlossen werden, ließ Blumenthal offen. Bislang sei es nicht geplant, aber: "Wenn es tatsächlich zu einer Ausgangssperre kommen sollte, müsste man darüber sicherlich nochmal nachdenken."


Die Selbstbedienungsbereiche der Deutschen Bank würden überall zugänglich bleiben, heißt es von dem Geldhaus. Die Bargeldversorgung sei sichergestellt – sofern ein Geldautomat vorhanden sei. 

Mitarbeiter und Kunden sollen geschützt werden

Die Dienstleistungen würden von den nächstgelegenen, weiterhin geöffneten Deutsche-Bank-Filialen oder von Standorten des mobilen Vertriebs übernommen, erläuterte das Geldinstitut. Die Betreuung der Kunden sei weiterhin in rund 300 Filialen, per Telefon in regionalen Beratungscentern und Callcentern sowie online und mobil "vollumfänglich gewährleistet".

Die Deutsche Bank erklärte, sie habe umfangreiche Vorkehrungen getroffen, um Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner soweit wie möglich vor Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. Gleichzeitig wolle die Bank ihren Kunden und Geschäftspartnern "gerade in Krisenzeiten ein guter Ratgeber und jederzeit erreichbarer Ansprechpartner sein".

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • Nachrichtenagenturen AFP, dpa und Reuters

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal