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Hamsterkäufe: Klopapier-Absatz steigt wegen Corona-Krise um 700 Prozent

Symbol der Corona-Krise  

Klopapier-Absatz legt um 700 Prozent zu

26.03.2020, 08:58 Uhr | fls, mak, dpa-AFX

Hamsterkäufe: Klopapier-Absatz steigt wegen Corona-Krise um 700 Prozent. Hamsterkäufe: In der Corona-Krise kaufen viele Menschen Toilettenpapier auf Vorrat. (Quelle: imago images)

Hamsterkäufe: In der Corona-Krise kaufen viele Menschen Toilettenpapier auf Vorrat. (Quelle: imago images)

In einigen Supermärkten gab es bereits Handgreiflichkeiten wegen der letzten verbliebenen Rollen: Toilettenpapier ist das Symbol der Hamsterkäufe in der Corona-Krise. Die hohe Nachfrage zeigt sich nun auch in Zahlen.

Die Gewinner der Corona-Krise sind die Hersteller von Toilettenpapier. Hamsterkäufe beim Hygieneartikel haben den Absatz massiv erhöht. Von Februar zum März 2020 sei eine Steigerung um 700 Prozent zu verzeichnen, sagte Christian Böttcher, Sprecher des Bundesverbands des Deutschen Lebensmittelhandels (BVLH). Genaue Zahlen nannte er nicht.

Das Toilettenpapier nehme beim Kaufverhalten der Deutschen eine Sonderstellung ein, so der Sprecher. Wegen der Angst, man dürfe irgendwann nicht mehr das Haus verlassen, werde gebunkert. Es entstehe eine paradoxe Situation. Böttcher: "Einige wissen nicht, wohin damit. Andere haben zu wenig."

Lage wird sich voraussichtlich entspannen

Grundsätzlich rechnet Böttcher damit, dass Hamsterkäufe und damit verbundene leere Regale in den nächsten Wochen weniger würden. "Dazu tragen drei Faktoren bei", sagte Böttcher t-online.de. Erstens würden sich die Kunden besser über den gesamten Tag verteilen. Statt wie sonst üblich zum Feierabend kämen viele nun auch schon früher – etwa, weil sie wegen Kurzarbeit zu Hause sind. "Auch der Ansturm zum Wochenende hat sich verringert", sagte Böttcher.


Zweitens würden in vielen Supermärkten inzwischen Abstandsregeln gelten, an die sich die Menschen zusehends hielten. Auch das Kontaktverbot der Bundesregierung zeige seine Wirkung. "Es sind viel weniger Menschen unterwegs als sonst", so Böttcher. Einige Supermärkte ließen gar nur noch eine begrenzte Zahl an Kunden hinein.

Die Folge: In den Supermärkten drängeln die Menschen nicht mehr so sehr. So bekommen die Marktmitarbeiter mehr Zeit, um die Regale aufzufüllen. Dritter Faktor seien die Vorräte in den Lagern. "Wir gehen davon aus, dass die Vorräte mittlerweile voll sind", sagte der Sprecher. "Das gilt auch für Toilettenpapier."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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